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Generationenübergreifend füreinander sorgen

Beispielgebendes Leaderprojekt der "Vitalen Gemeinde Zwentendorf" ist auf Erfolgskurs


Fantastische Auftaktveranstaltung (Foto: P. Zellermayer)
Fantastische Auftaktveranstaltung (Foto: P. Zellermayer)

Wien/Zwentendorf (pts022/31.01.2019/13:30) - "Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner einer Gemeinde sagen, dass die Lebensqualität top ist, die Vernetzung zwischen Jung und Alt wunderbar funktioniert und bei Mobilität, Infrastruktur und Freizeitangebot Zufriedenheit herrscht, dann war unser Konzept erfolgreich", sagt die Initiatorin der Vitalen Gemeinde, Rosa Maria Eglseer.

Es sind die BürgerInnen selbst, die sich aktiv in die Gestaltung einer vitalen und damit lebenswerten Gemeinde einbringen können. Sie werden nach ihren Sorgen, Bedürfnissen und Wünschen befragt und werden eingeladen, direkt an der Umsetzung mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihren Talenten mitzuarbeiten. Der Hauptgewinn dieses Gestaltungsprozesses soll nicht nur die Vernetzung der Gemeindebewohner und die Umsetzung lang erhoffter Problemlösungen sein, es lohnt sich für all jene, die aktiv Verantwortung für Projekte übernehmen wollen sowie für die Gemeinde insgesamt auch finanziell. 24 Monate dauert der Prozess im Durchschnitt und umfasst regelmäßige Treffen, Fortbildungsmaßnahmen und Feste, die zum Mittun und -gestalten von unterschiedlichen Maßnahmen einladen.

Am 24. Jänner 2019 fand die Auftaktveranstaltung "Vitale Gemeinde Zwentendorf" im Donauhof statt, zu der 140 Bürgerinnen und Bürger kamen. Vitale Gemeinde Zwentendorf ist ein Leaderprojekt und wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (kurz: "ELER"), das Land Niederösterreich und LE 14-20, Entwicklung für den Ländlichen Raum, und das Bundesministerium Nachhaltigkeit und Tourismus. Die Projekt-Initiatorin und Prozessbegleiterin Rosa Maria Eglseer zeigte auf, warum dieser BürgerInnen-Beteiligungsprozess gerade jetzt so wichtig ist.

1,7 Millionen Österreicher sind jetzt schon über 60 Jahre alt, 2030 werden es schon 2,7 Millionen sein. In unserer alternden Gesellschaft braucht es das Gefühl des Miteinanders, erklärt Eglseer, um gemeinsame Lösungen gegen Einsamkeit, soziale Isolation und verödende Dörfer zu entwickeln. Generationen-Cafés, Reparatur-Cafés, Oma/Opa-Börsen, Rudelsingen, Gruppenstricken, Handwerk FabLabs - das sind Initiativen, die aus dem Prozess der Vitalen Gemeinde entstehen.

Aufgabe wird sein, Lösungen zu finden, die einen Anstieg der gesunden Lebensjahre in Österreich ermöglichen und eine Optimierung des Gesundheitswesens. Der Großteil der BürgerInnen hat in den Interviews geäußert, dass sie ihre Zukunft in ihrer Gemeinde mitgestalten wollen.

Rosa Maria Eglseer lädt die Gemeindeverantwortlichen in ganz Österreich dazu ein, die Einzigartigkeit ihrer Dörfer und Kleinstädte zu evaluieren und auf dieser Basis ein individuelles Maßnahmenpaket zu schnüren.

Woher kommt die Idee zu so einem Prozess? Rosa Maria Eglseer erklärt: "In meinem Studium Gesundheitswissenschaften & öffentliches Gesundheitswesen habe ich anhand meiner Forschungsarbeit bewiesen, dass das 'Füreinander sorgen' in einer Gemeinde nicht automatisch wächst. Das muss gelernt werden. Von der Stimmung bis zur aktiven Tätigkeit."

Eglseer befragte im Rahmen ihrer Dissertation 135 Pflegekräfte des mobilen Dienstes aus 53 Gemeinden in Niederösterreich und der Steiermark. Die Antworten zum Bedarf kommunaler Gesundheitsförderung und sozialen Miteinanders überraschten wenig. Der Bedarf ist groß und der Wunsch nach sozialem Engagement äußerte sich vor allem in Aussagen, wie "Wir wissen, was uns fehlt" und "Wir wollen mitarbeiten". Gesundheitsförderung bringe langfristig gesehen viele Vorteile für die Gemeinden, lautete die einhellige Meinung der Pflegeexperten. 87% der Befragten fanden, dass ihre Gemeinden Unterstützung im Prozess dieser Lösungsfindung brauchen.

Scheitern gute Ideen nicht oft am politischen Hickhack und unterschiedlicher Interessen? Eglseer zitiert Einstein: "Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien." und ist überzeugt, dass das Engagement der Bevölkerung die Umsetzung der Ideen forcieren wird.

(Ende)
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