pte19971210002 in Business
Folsäure verhindert Mißbildungen bei Babys
Schon 100 Mikrogramm reduzieren Wahrscheinlichkeit um 22 %
Washington (pte) (pte002/10.12.1997/09:02)
Das Risiko, ein Kind mit offenem Rücken (Spina bifida) oder ohne Gehirn (Anenzephalie) zu gebären, wird durch Folsäure um die Hälfte reduziert. Dies ist das Ergebnis einer Studie von James Mills vom National Institute of Child Health and Human Development (USA). Schwangere sollten daher darauf achten, genügend Folsäure zu sich zu nehmen. Das Vitamin, das in Blattgemüse, Leber und Orangensaft enthalten ist, verhindert schwere Mißbildungen bei Babys.Schon 100 Mikrogramm Folsäure pro Tag reduzieren die Wahrscheinlichkeit, ein geschädigtes Kind zu bekommen, um 22 Prozent, eine Dosierung von 400 Mikrogramm vermindert das Risiko um fast die Hälfte. "Wir haben festgestellt, daß wir nicht alle Schädigungen des Neural-Rohrs eliminieren konnten, aber doch immerhin einige", sagt Mills. Denn Vitaminmangel ist nur ein Grund für die falsche Entwicklung des Nervengewebes bei Föten. Bei der Entstehung von Spina bifida und Anenzephalie spielen jedoch noch andere, teilweise unbekannte Faktoren eine Rolle. http://cnn.com/HEALTH/9712/04/folic.acid.ap/index.html
* Leukämie beginnt bei Kleinkindern schon vor der Geburt *
Das hat jetzt erstmals ein britisch-deutsches Forscherteam bewiesen. Die Wissenschaftler hatten von mehreren an Leukämie erkrankten Kleinkindern nachträglich Blutproben untersucht. Sie waren den scheinbar gesunden Kindern direkt nach der Geburt routinemäßig abgenommen worden. Wie die Universität Gießen jetzt mitteilte, entdeckten die Forscher schon im Blut der Neugeborenen eine bestimmte Mutation, die später zum Ausbruch der Krankheit führte. Nach Ansicht der Forscher zeigen die Ergebnisse, daß ungeborene Kinder bereits im Mutterleib die Erbschäden erfahren können, die später zur Leukämie führen. Leukämie ist die häufigste Krebsart von Kindern in den Industriestaaten. [Quelle: PM Uni Gießen] (Ende)
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