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pte19971211010 in Business

Flughöhe hat Auswirkungen auf das Klima

Weltweite Zunahme der Flugbewegungen kein Thema in Kyoto


Frankfurt (pte) (pte010/11.12.1997/16:49)

Luftschadstoffe wie Kohlendioxid und Stickoxide aber auch Wasserdampf-Emissionen wirken in großen Höhen wesentlich klimaschädlicher als am Boden. Dies ist das Ergebnis einer europäischen Studie zum Flugverkehr, die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) vorgestellt wurde. Der Studie zufolge verweilen die von Flugzeugen ausgestoßenen Emissionen in Höhen von 10.000 Meter und werden dort zum Klimakiller. Ein Liter Kerosin schädige das Klima dreimal so stark wie am Boden verbrannter Treibstoff, gab der VCD bekannt.

Gleichzeitig prognostiziert die Untersuchung die weitere Zunahme der Flugbewegungen: bis zum Jahr 2010 sei weltweit mit einer Verdoppelung der Fluggäste auf etwa 200 Millionen Menschen jährlich zu rechnen. Um eine Reduzierung des Schadstoffausstoß zu erreichen, reichten technische Verbesserungen an Flugzeugen allein nicht aus, der Verkehr müsse durch gezielte Maßnahmen wie Einführung einer Mineralölsteuer auf Kerosin, Abbau von Subventionen und emissionsabhängigen Start- und Landegebühren verlagert und vermieden werden. Kritik übte der Verkehrsclub daran, daß die Verminderung von Luftverkehrs-Emissionen bei der derzeit stattfindenden Klimakonferenz in Kyoto kein Thema ist. (Ende)
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