European Universities: Hochschulen der Zukunft
Impulse für die Hochschulstrategie 2040
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Impulse für die Hochschulstrategie 2040 (Foto: USTP/Tabea Bender)
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St. Pölten (pts033/29.04.2026/17:25)
Unter dem Titel "Impulse für die Hochschulstrategie 2040: European Universities als Innovationstreiber für die Hochschulen der Zukunft!?" luden die Montanuniversität Leoben und die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten mit ihren European Universities EURECA-PRO und E³UDRES² zu einer hochkarätig besetzten Vortrags- und Diskussionsrunde ins Wiener Museumsquartier. Mehr als sechs Jahre nach dem Start der ersten European Universities zog die Veranstaltung eine Zwischenbilanz aus österreichischer Perspektive. Vertreter*innen der European Universities hierzulande stellten ein Positionspapier für die österreichische Hochschulstrategie 2040 vor. Auch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner nahm an der Veranstaltung teil.
Zentrale Impulse für die Zukunft von Hochschulen
Die European-Universities-Initiative der Europäischen Union zählt zu den wichtigsten hochschulpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und prägt zunehmend die strategische Weiterentwicklung von Hochschulen in Europa. Im Kontext der aktuell entstehenden Hochschulstrategie 2040 für Österreich liefern die European Universities zentrale Impulse für die Zukunft von Lehre und Forschung, Wissenstransfer und Innovation für und mit der Wirtschaft, gesellschaftlichem Engegement und institutioneller Zusammenarbeit.
Mehr als sechs Jahre nach dem Start der Initiative zeigt sich: European Universities wirken als Innovationstreiber für strukturelle Veränderungen im Hochschulsektor. Aktuell arbeiten 73 Allianzen europaweit an neuen Formen der Zusammenarbeit – von gemeinsamen Studienprogrammen und Microcredentials über innovative Lehr- und Lernszenarien bis hin zu kooperativen Forschungs- und Innovationsstrukturen sowie Maßnahmen in der Personalentwicklung.
Österreich nimmt in dieser Entwicklung eine aktive Rolle ein: Mit EURECA-PRO (Montanuniversität Leoben) und E³UDRES² (USTP – University of Applied Sciences St. Pölten) werden zwei Allianzen von österreichischen Institutionen koordiniert, weitere 16 Hochschulen sind beteiligt. Damit ist Österreich im europäischen Vergleich stark in der Initiative vertreten.
Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dazu: "Die European Universities zeigen, dass Europa in der Lage ist, groß zu denken, Grenzen zu überwinden und gemeinsam Neues zu schaffen. Diese Initiative zählt zu den ambitioniertesten und wichtigsten Projekten der Europäischen Union im Hochschulbereich der letzten Jahre. Österreich ist dabei nicht nur Teil des europäischen Hochschulraums, wir gestalten ihn aktiv mit und bringen unsere Stärken gezielt ein."
Weiterentwicklung zu echten europäischen Universitäten
Auch auf politischer Ebene wird die Bedeutung der European Universities unterstrichen: Das Regierungsprogramm sieht vor, die Beteiligung österreichischer Hochschulen weiter auszubauen und Perspektiven für eine Weiterentwicklung zu echten europäischen Universitäten zu prüfen. Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts nachhaltig zu stärken.
"European Universities setzen Impulse für innovative Lehre, beschleunigen die zukunftsorientierte Transformation von Hochschulen, erhöhen die globale Wettbewerbsfähigkeit des Europäischen Hochschulraums, stärken Vielfalt und Resilienz sowie Forschungs- und Innovationskapazitäten, schließen Skills-Gaps und erhöhen die Beschäftigungsfähigkeit von Absolvent*innen", sagt Hannes Raffaseder, Geschäftsführer der USTP und Präsident von E³UDRES². "Auf Basis dessen liefern sie einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag für die Innovationskraft der Hochschulen der Zukunft in Europa."
"Die European-Universities-Initiative ist unser strategischer Motor für die Hochschulen der Zukunft. Mit EURECA-PRO und Partnern wie E³UDRES² bringen wir gemeinsame Studienprogramme, Microcredentials und kooperative Innovationsstrukturen in die Praxis. Für die Hochschulstrategie 2040 brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen: Anerkennung gemeinsamer Abschlüsse, flexible Qualitätssicherung, stabile Finanzierung und talentorientierte Personalentwicklung. Österreich ist stark positioniert – jetzt wollen wir den Schritt zu echten europäischen Universitäten gehen", unterstreicht Peter Moser, Rektor der Montanuniversität Leoben.
Positionspapier zur Hochschulstrategie 2040
Vor diesem Hintergrund haben Vertreter*innen der österreichischen European Universities ein gemeinsames Positionspapier zur Hochschulstrategie 2040 erarbeitet. Ziel ist es, die in den Allianzen gesammelten Erfahrungen systematisch in die nationale Strategieentwicklung einzubringen und gleichzeitig Perspektiven für die Weiterentwicklung der Initiative aufzuzeigen. Zahlreiche Good Practices bieten nicht nur Inspiration für zukünftige Entwicklungen auf europäischer und globaler Ebene, sondern auch ganz konkrete Lösungsansätze für die in der unlängst präsentierten FORWIT-Analyse des Österreischischen Hochschulssystems adressierten nationalen Herausforderungen.
Breiter Dialog mit europäischen und nationalen Stakeholdern
Die inhaltlichen Impulse wurden im Rahmen einer hochrangig besetzten Vortrags- und Diskussionsrunde im Wiener MuseumsQuartier vertieft. Beteiligt waren Vertreter*innen der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie von Hochschulen und Studierendenorganisationen aus ganz Österreich.
Unter anderem diskutierten Susanne Conze (Europäische Kommission, DG EAC), Elmar Pichl (BMFWF), Franziska Knolger (European Students Union), Oliver Vettori (WU Wien / ENGAGE.EU), Susanne Feiel (Montanuniversität Leoben / EURECA-PRO), Gabriele Permoser (USTP / E³UDRES²), Thomas Baumgartner (Universität Innsbruck / AURORA), Julia Marinaccio (FH Kärnten / ACE2-EU) sowie Elisa Kreuzeder (TU Wien / EULiST).
Grußworte kamen von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Köttritsch (Die Presse).
Unter dem Motto "United Campuses of Europe!" lud die Veranstaltung auch zum informellen Austausch mit folgenden European University Allianzen mit Vollmitgliedern aus Österreich ein: ACE²-EU (FH Kärnten), ARQUS (Universität Graz), AURORA (Universität Innsbruck), Circle U. (Universität Wien), CIVICA (CEU – Central European University), CIVIS (Universität Salzburg), EC2U (Universität Linz), ENGAGE.EU (WU Wien), EPICUR (Universität für Bodenkultur Wien), EU4Dual (FH Joanneum), EULiST (TU Wien), IN.TUNE (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Neurotech.EU (Medizinische Universität Innsbruck), RUN-EU (FH Vorarlberg), ULYSSEUS (MCI – Management Center Innsbruck), Unite! (TU Graz)
Mehr zum Thema
EURECA-PRO: EURECA-PRO - The European University on Responsible Consumption and Production
Positionspaper "…paving the way towards the universities of the future": https://eudres.eu/assets/files/universities-of-the-future-european-universities-hochschulstrategie-2040.pdf
(Ende)| Aussender: | USTP – University of Applied Sciences St. Pölten |
| Ansprechpartner: | Eva Schweighofer |
| Tel.: | +43 2742 313 228 360 |
| E-Mail: | eva.schweighofer@ustp.at |
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