pte20090518024 in Business
EU plant Zwei-Jahres-Garantie auf Games
Spieleentwickler sehen Zukunft der Branche bedroht
Brüssel/London (pte024/18.05.2009/13:50)
Die Pläne der EU-Kommission http://ec.europa.eu zur Stärkung der Verbraucherrechte im Internet stoßen bei der Computer- und Videospielebranche auf heftige Gegenwehr. Im Zentrum der Aufregung steht dabei vor allem die von den beiden Kommissarinnen Viviane Reding und Meglena Kuneva geforderte Änderung der EU-Verkaufs- und Garantie-Direktive. Diese soll künftig auch auf Spielesoftware erweitert werden, was bedeuten würde, dass Game-Produkte in Zukunft mit einer Herstellergarantie von mindestens zwei Jahren in den Handel kommen würden. Bisher gilt diese Regelung laut EU-Vorgabe lediglich für "greifbare, bewegliche Konsumgüter". Wie Richard Wilson, Vorsitzender des britischen Spieleentwicklerverbandes Tiga http://www.tiga.org , gegenüber BBC News erklärt, würden derartige EU-Pläne eine Gefahr für die Zukunft der Spieleentwicklung darstellen. Mit ihrer Umsetzung entstehe eine zusätzliche Last für Entwicklerteams, die jegliches kreative Potenzial drastisch einschränken würde, so die Befürchtung Wilsons.
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