pte20090714035 in Business
Erste virtuelle Beratungspraxis für Onlinesucht
"Interessierte können sich anonym informieren, austauschen und beraten lassen"
Buxtehude (pte035/14.07.2009/13:45)
Internetsucht ist ein Phänomen, von dem auch in Deutschland eine zunehmende Zahl der Menschen betroffen ist. Da eine offizielle Anerkennung als Krankheitsbild aber weiterhin fehlt, werden derartige Probleme von Betroffenen und Angehörigen oft einfach unter den Teppich gekehrt. Auch Projekte, die versuchen Selbsthilfegruppen zu etablieren, scheiterten bislang vor allem an der simplen Tatsache, dass sich zumindest der Gruppenleiter identifizieren und als onlinesüchtig outen muss. "Da Onlinesucht in Deutschland immer noch ein Tabuthema ist, hat die große Mehrheit der Betroffenen zu große Scheu davor, sich in einer Gruppe zu treffen und vor anderen über die persönlichen Probleme zu sprechen. Genau aus diesem Grund starten wir im August mit der ersten virtuellen Beratungspraxis für Onlinesucht, in der sich Interessierte frei und vollkommen anonym zum Thema informieren, gegenseitig austauschen und beraten lassen können", erklärt Gabriele Farke, Initiatorin des Selbsthilfeportals Onlinesucht.de (HSO) http://onlinesucht.de , im Gespräch mit pressetext.
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