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pte20221003005 Umwelt/Energie, Handel/Dienstleistungen

Erneuerbare senken Strompreis um 19 Mrd. Euro

Deutscher Haushalt hätte bei Ausbau im vergangenen Jahr 130 Euro weniger ausgeben müssen


Solar und Windkraft: Ausbau der Erneuerbaren drückt den Strompreis (Foto: pixabay.com, seagul)
Solar und Windkraft: Ausbau der Erneuerbaren drückt den Strompreis (Foto: pixabay.com, seagul)

Reußenköge (pte005/03.10.2022/06:15) -

50 Gigawatt (GW) mehr Solar- und Windstrom am deutschen Netz in den vergangenen zwölf Monaten hätten den Verbrauchern eine Strompreisentlastung von 19 Mrd. Euro gebracht. Das zeigt eine von GP JOULE http://gp-joule.de in Auftrag gegebene Studie. Wären 20 GW Windenergie an Land und 30 GW Solarenergie mehr installiert gewesen, hätte der Preis pro Kilowattstunde am Day-Ahead-Markt im August um mehr als acht Cent niedriger gelegen.

"Erneuerbaren sind die Lösung"

Den Berechnungen nach hätte ein durchschnittlicher deutscher Haushalt bei einem Ausbau der erneuerbaren Energien in den vergangenen zwölf Monaten rund 130 Euro weniger für Strom ausgeben müssen. "Die erneuerbaren Energien sind die Lösung für dauerhaft günstige Energiepreise, für Versorgungssicherheit, für Unabhängigkeit und für die Eindämmung der Schäden, die der von uns verursachte Klimawandel mit sich bringen wird", sagt Ove Petersen, CEO und Mitgründer von GP JOULE.

In der Studie wird folgendes Szenario durchgespielt: 20 GW Onshore-Windenergie und 30 GW-Solarenergie wären mehr installiert und am Netz. Wäre dem so gewesen, dann hätte dies zwischen September 2021 und August 2022 dazu geführt, dass der Strompreis im Schnitt pro Monat um zwölf bis 24 Prozent niedriger gewesen wäre. Für den gesamten Zeitraum zwischen September 2021 und August 2022 ergibt sich ein durchschnittlicher monatlicher Preisrückgang von 37 Euro pro MWh beziehungsweise um 17 Prozent, heißt es.

Stromproduktion gezielt ersetzen

Im Szenario nimmt von September 2021 bis August 2022 die Stromerzeugung aus Solaranlagen um 30 Terawattstunden (TWh) und aus Windturbinen um 43 TWh zu. Laut der Studie würden damit circa acht TWh Strom aus Erdgas, 15 TWh aus Braunkohle und 16 TWh aus Steinkohle ersetzt. Zwischen 19,3 und 19,7 Mrd. Euro hätte hierzulande in den vergangenen zwölf Monaten weniger für Strom ausgegeben werden müssen, wenn die 50 GW zusätzlicher Solar- und Windleistung installiert gewesen wären, so die Studienautoren.

(Ende)
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