pte20110430001 in Business
E-Books lassen Buchverlage bluten
Digitale Ausgaben machen Ausfälle bei gedruckten Werken nicht wett
München/Wiesbaden (pte001/30.04.2011/06:00)
Nicht nur aufgrund des Desinteresses bei den Lesern zeigen die deutschen Verlage womöglich zurecht Zurückhaltung im E-Book-Markt. So schrumpfen ihre Umsätze gerade wegen des neuen Mediums digitales Buch, wie die Marktforscher von iSuppli http://www.isuppli.com vorhersagen. Um das Geschäft im deutschen Sprachraum anzukurbeln, hat Online-Händler Amazon den Kindle hierzulande erst vor wenigen Tagen gestartet (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110421019 ). Dabei ist die Nachfrage seitens der Leser noch niedrig. Selbst im Top-E-Reader-Markt USA schaffen es die digitalen Werke aber nicht, die Ausfälle bei gedruckten Büchern zu kompensieren.
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