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pts20060622033 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Die Kabelseite der Digitalisierung


Wien (pts033/22.06.2006/13:00) - Kritik am Digitalen Antennenfernsehen (DVB-T), das kommenden Herbst in Österreich starten soll, kam heute, Donnerstag, von Multimedia Austria-Präsident und Vorsitzenden der Geschäftsführung der UPC Austria, Thomas Hintze. Hohe Aufwendungen für die Konsumenten, eine Frequenzvergabe, die eine Schlechterstellung der Telekom-Branche darstellt, sowie Technik, die keiner mehr benötigt, machen DVB-T laut Hintze zu einem "überteuerten Minderheitenprogramm".

Lediglich 11 Prozent der österreichischen TV-Teilnehmer benutzen ausschließlich analogen terrestrischen Empfang. Für diese Minderheit, so Hintze, werden alle ORF-Gebührenzahler kräftig zur Kasse gebeten, denn die Geldmittel des Digitalisierungsfonds - immerhin jährliche 6,75 Millionen Euro - stammen aus Mitteln, die sonst dem Bundesbudget zufließen würden. Also Förderung für Wenige mit Steuergeldern von Allen! Die Konsumenten werden dann aber noch zusätzlich zur Kasse gebeten, denn durch den notwendigen Erwerb eines DVB-T-Empfängers und den Installationsaufwand entstehen weitere Kosten von 70,00 bis 200,00 Euro pro Haushalt (abhängig von der Qualität des Decoders, des Installationsaufwandes und der Anzahl der benötigten Endgeräte).

Ebenfalls von der öffentlichen Hand getragen werden die für die Errichtung der zusätzlichen DVB-T-Infrastruktur notwendigen Investitionskosten. Obwohl den Kunden für digitales Fernsehen mit Kabel und Satellit zwei moderne und leistungsfähige Übertragungswege zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang erinnerte Hintze an den DVB-T-Feldversuch in Graz 2004: 4,5 Millionen Euro Aufwand für nur 150 Haushalte! - "eine Geldvernichtungsaktion, die sich jetzt offenbar fortsetzt".

Zudem sieht Hintze erhöhten Erklärungsbedarf bei den zuständigen Regulierungsbehörden RTR und Komm.Austria: " Warum ist es geplant, Frequenzen für DVB-T gratis zu vergeben, wenn jede andere Frequenz in diesem Land um teures Geld erworben werden muss? Ich erinnere nur an die Versteigerungserlöse bei den Lizenzen für GSM, UMTS, WiMAX und zuletzt 450 Mhz."

Technisch und preislich sei DVB-T jedenfalls alles andere als konsumentenfreundlich: lediglich drei Kanäle (ORF1, ORF2 und ATV) um teures Geld, verschiedene Receiver-Modelle, dazu die Ungewissheit, welcher Antennentyp in welchem Fall ausreicht. Vor allem ältere Menschen - der Großteil der 11 Prozent rein analog-terrestrischen Kunden - seien damit, und den zusätzlichen mehrfachen Programmierungsaufwendungen, sowie den in Aussicht gestellten interaktiven Features überfordert. "Was die meisten TV-Seher wollen, ist Vielfalt, Sicherheit und Service. Das bekommen sie bei Kabelnetzbetreibern seit Jahren in bester Qualität - mit einer Leistungssicherheit von nahezu 100 Prozent und Installation sowie Wartung aus einer Hand. Kabel-TV Kunden haben es in nächster Zeit sehr einfach: Sie müssen nichts tun und können weiterhin ohne Preisaufschlag sowohl ORF1 und 2, als auch ATV und mehr als 30 Top-Kanäle genießen - ohne technischen Umbau, ohne Mehrkosten, ohne Aufwand." Und auch für TV-Teilnehmer, die ihren Empfang über analogen Satelliten beziehen, sei digitales Kabelfernsehen mit 150 TV- und Radio-Programmen - seit mittlerweile fünf Jahren bestens etabliert - eine lohnende und preisgünstige Alternative. Vor allem auch angesichts der Überlegungen der SAT-Betreiber, in Zukunft Monatsgebühren einzuheben. "Wir freuen uns über jeden Umsteiger, egal ob von der Zimmerantenne oder vom analogen Satelliten - denn Kabel-TV Kunden brauchen nichts zu tun und sind immer mit neuester Technologie versorgt", unterstrich Hintze in diesem Zusammenhang die Leistungen seiner Branche.

Multimedia Austria
Die Multimedia Austria, Interessengemeinschaft österreichischer Multimedianetzbetreiber, ist ein überparteilicher nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein. Mit insgesamt 29.600 km Kabelnetzen (6.000 km Glasfaser, 23.600 km Koaxial) decken die Gründungsmitglieder BKF, cablecom, kabelsignal, LIWEST, Salzburg AG, Telesystem Tirol und UPC Austria mit allen Bundesländern ab. Bei einem Stand von 1,357.000 Kunden wurde ein Gesamtumsatz von 323 Mio. Euro erzielt; die gemeinsamen Investments beliefen sich auf bisher knapp 1 Milliarde Euro für die Infrastruktur sowie die entsprechenden Facilities. Die Multimedia Austria beschäftigt etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt sowie weitere 600 indirekt über Partnerfirmen.

Mehr Infos unter http://www.multimedia-austria.at

Rückfragehinweis:

Gustav Soucek
Generalsekretär Multimedia Austria
Tel +43-1-960 68 2037
eMail: gustav.soucek@upc.at

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