pte19980125007 in Business
Deutsche klagen über zuviel Werbung im Netz
In Großbritannien können Dreiviertel der Bevölkerung über Werbung lachen
Frankfurt (pte) (pte007/25.01.1998/13:55)
Nach einer internationalen Untersuchung der Gesellschaft für Konsum-, Absatz- und Marktforschung GfK in Nürnberg sind 83,6 Prozent der Deutschen der Ansicht, es gebe zuviel Werbung... lediglich in Spanien sind noch mehr Konsumenten dieser Ansicht (88,6 Prozent). Daß durch Werbung der Produktabsatz angekurbelt werde und damit Arbeitsplätze gesichert werden könnten, glauben in Deutschland lediglich 27,6 Prozent der Bevölkerung.Kein anderes europäisches Land steht dieser Aussage so negativ gegenüber. So glauben fast 70 Prozent der Finnen und immerhin nach fast zwei Drittel der Briten, daß Commercials den Absatz anregen können. Besonders traurig: Die Aussage "Werbung ist meist recht unterhaltsam" glaubt nur jeder fünfte Deutsche, in Großbritannien können Dreiviertel der Bevölkerung über die Werbung lachen. (w&v)
* BRD: Fernsehen gewinn - Plakat verliert *
Das Forschungsinstitut Nielsen SP hat die Bruttowerbeeinnahlen der verschiedenen Werbeträger für 1997 ermittelt. Fernsehen ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent. Das Plakat als Werbemedium hat an Boden verloren (Minus 15 Prozent). Die Zahlen im Überblick:
Medium Werbeeinnahmen '97 Veränderung
in Mio. DM in % zu '96
Print 13.305 + 3,8
Fernsehen 11.807 + 9,7
Hörfunk 1.636 + 3,9
Plakat 639 - 15,0
Gesamt 27.438 + 5,9
* ProSieben überholt Sat.1 bei Werbeeinnahmen *
Bei der Analyse der Einnahmen der einzelnen Fernsehsender von Nielsen SP sind die ProSieben-Gruppe und Vox überdurchschnittlich erfolgreich. Erstmals hat ProSieben (2.689,8 Mrd. DM + 14,5 %) Sat.1 (2.627,0 Mrd. DM + 1,3 %) bei den Werbeeinnahmen überholt. RTL liegt mit 3.511,9 Mrd. DM (+ 9 %)an der Spitze. Die weiteren Plätze: RTL 2 (+ 13,8 %) vor Kabel 1 (+48,1 %), Vox (+34,2 %), ZDF (- 14,7 %)und ARD (+ 0,9 %). (w&v-online) (Ende)
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