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pts20210715038 Umwelt/Energie, Unternehmen/Wirtschaft

CO2-Gesetz: Das Volks-Nein ist nicht Flop, sondern Chance

Nicht Politik, sondern Biophysik öffnet der Klimafrage den Weg in die Zukunft


Nussbaumen (pts038/15.07.2021/18:00) - Wie leider nicht anders zu erwarten war, hat die Schweizerische Landesregierung auf das Volks-Verdikt zum neuen CO2-Gesetz nicht etwa mit einer Reflexions-Pause zur Feststellung des Status quo, sondern mit einer weiteren Erhöhung der CO2-Abgaben auf Heizöl von 25 auf 30 Rappen pro Liter reagiert. Diese Massnahme ist ebenso unsinnig wie nutzlos. Letzteres deshalb, weil mit der Erhöhung der genannten Abgabe der Ausstoss von CO2 aus Heizöl nach eigenen Angaben des zuständigen Departements bestenfalls um 3 Prozent gesenkt werden kann, was als extrem schwaches Rendement zu bezeichnen ist. Und unsinnig deshalb, weil mit der Hälfte des Betrags - d.h. 15 Rappen pro Liter Heizöl - mittels moderner Pyrolyse-Systeme ein vollständiges Recycling des CO2-Ausstosses aus dieser Quelle realisiert werden kann.

Mehr noch: Durch die konsequente Wiedergewinnung des Kohlenstoffs aus dem durch die Nutzung von Heizöl freigesetzten Kohlenstoffdioxid wird das CO2-Problem nicht nur lösbar und bezahlbar - und werden zugleich die Heizungsabrechnungen der mit Öl heizenden Eigentümer und Mieter stark entlastet - sondern es ergäbe sich auf der Grundlage dieses Kalkulations- und Kompensationsmodells die Möglichkeit, später auch den gesamten fossilen Treibstoffmarkt auf die gleiche sanfte Art CO2-frei zu halten. Dies beispielsweise innerhalb von vier Vierjahresetappen mit einer Erhöhung der Abgabe um jeweils 4 Rappen, wobei die erste dieser Etappen durch die schon bestehende Zwangsabgabe der Mineralölwirtschaft von 5 Rp. je Liter bereits gedeckt wäre.

Die konsequente Anwendung des biopyrolytischen Recyclings ist nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer aktuell der einzige Weg, auf dem sich die Zielsetzungen des Pariser Klimaabkommens innerhalb der gegebenen Deadline von 30 Jahren auf wirtschaftlich wie auch sozial verkraftbare Art und Weise umsetzen lassen. Demgegenüber hätte das nunmehr abgelehnte CO2-Gesetz in eine Sackgasse geführt - allein schon deshalb, weil die Fotovoltaik, auf welche es sich im Wesentlichen stützt, in unserer Klimazone bestenfalls den zur Herstellung der Solarzellen erforderlichen CO2-Aufwand hätte kompensieren, nicht aber die darüber hinaus erwarteten grossen Mengen an CO2-neutralem Strom liefern können.

Mit seinem Nein zum CO2-Gesetz hat das Schweizer Stimmvolk sich selbst vermutlich vor einem grossen energiepolitischen und finanziellen Desaster bewahrt, zugleich aber den Weg geöffnet für eine pragmatische wie auch wirtschaftlich und sozial verkraftbare Lösung des CO2-Problems. Eine Lösung nota bene, die allerdings nur unter der Voraussetzung zu haben sein dürfte, dass das zuständige Departement des Bundes endlich die Regeln des natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf zur Kenntnis nimmt und dass die Klima- und Energie-Populisten künftig ihre Finger aus den sachbezogenen Aspekten raushalten und innovationsorientierten Ökonomen und Physikern das Terrain überlassen.

Mehr über die Technologie des CO2-Recyclings, deren Implementierung und deren Kosten/Nutzen-Relation ist der Webpage www.koberec.org zu entnehmen. Dort finden sich auch weitere Informationen über die von der "Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer" betriebene Gründung einer genossenschaftlich strukturierten NGO (Non Governmental Organization), deren Aufgabe es sein wird, die Biopyrolyse-Technologie und deren Proliferation zu fördern wie auch ein reales, auf Kohlenstoff-Recycling basierendes Zertifikate-System zu deren Bewirtschaftung und Refinanzierung zu schaffen.

(Ende)
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Website: www.koberec.org
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