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pte20250515002 in Forschung

ChatGPT und Co übertreiben bei Fachtexten

Wissenschaftliche Untersuchung von 4.900 generierten Beiträgen zeigt zu weit gefasste Ergebnisse


KI-Zusammenfassungen: Diese sind mit Vorsicht zu genießen (Bild: Katamaheen, pixabay.com)
KI-Zusammenfassungen: Diese sind mit Vorsicht zu genießen (Bild: Katamaheen, pixabay.com)

Utrecht/Cambridge/London (pte002/15.05.2025/06:05)

Zusammenfassungen wissenschaftlicher Arbeiten durch KI-Sprachmodelle wie ChatGPT legen die Ergebnisse äußerst großzügig aus. Ihre Schlussfolgerungen gehen über den tatsächlichen Inhalt der Studien hinaus. In 73 Prozent aller Fälle haben das Uwe Peters von der Universität Utrecht sowie Benjamin Chin-Yee von der University of Cambridge und der Western University nachgewiesen.

Wunsch nach Genauigkeit

Die Forscher haben ChatGPT und DeepSeek getestet und Tausende von Chatbot-generierten Wissenschaftszusammenfassungen analysiert. Ergebnis: Die meisten Modelle liefern durchweg weiter gefasste Schlussfolgerungen als jene, die aus den Texten hervorgehen. Überraschenderweise verschärften Aufforderungen zur Genauigkeit das Problem, und neuere KI-Modelle schnitten schlechter ab als ältere. Bewertet worden ist, wie genau zehn führende Modelle Artikel aus renommierten Wissenschafts- und Medizinzeitschriften wie "Nature", "Science" und "Lancet" zusammenfassen.

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