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pts20210602010 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Biologische Nutzung der Sonnenergie zur CO2-Vermeidung ist effizienter

Wenn es um die CO2-Reduktion geht, schlägt die Biopyrolyse die Fotovoltaik um Längen


Nussbaumen (pts010/02.06.2021/08:30) - Die Energie- und Klimastrategien der europäischen Länder mit dem Ziel der Erfüllung der Vorgaben des Pariser Klimaabkommens sind auf eine massive Bevorzugung der Sonnenenergie ausgelegt. Dabei wird jedoch einseitig die technologisch orientierte Fotovoltaik favorisiert, während die biologische Variante gänzlich ausgeklammert wird. Dieser Priorisierung liegt ein deplorabler Denkfehler zugrunde. Denn bei der natürlichen Variante handelt es sich um die Fotosynthese, ohne die ein Leben auf der Erde undenkbar wäre. Dabei wird CO2 mit Hilfe von Sonnenlicht in Biomasse transformiert.

Und diese Biomasse kann in der Folge mittels biopyrolytischer Verfahren in Wärme und Biokohle umgewandelt werden. Diese Nutzungsart der Solarenergie ist - wenn sie in den Dienst der CO2-Reduktion in der Atmosphäre gestellt wird - unter Berücksichtigung des technischen und finanziellen Aufwands wie auch der Nutzungsdauer um Potenzen effizienter als jede noch so ausgeklügelte Fotovoltaik-Anlage. Denn während die Funktion der Fotovoltaik auf die Sonnenscheindauer beschränkt bleibt, die Ausbeute gering ist und sich die Speicherung elektrischer Energie extrem aufwändig gestaltet, ist der aus Biomasse gewonnene Kohlenstoff unbeschränkt lagerfähig.

Was konkret bedeutet, dass CO2-Vermeidung mittels biopyrolytischen Kohlenstoff-Recyclings in jedem Falle weitaus kostengünstiger ist als Fotovoltaik. Doch nicht nur das: Die Herstellung der Solarzellen zum Auffangen des Sonnenlichts und zu dessen Umwandlung in elektrische Energie ist sehr energieaufwändig und mit der Freisetzung grosser Mengen CO2 verbunden. Aufgrund einschlägiger Wirksamkeits-Analysen ist davon auszugehen, dass in Gegenden mit schwacher Sonneneinstrahlung die Menge an freigesetztem CO2 durch die Stromproduktion der Fotozellen nicht kompensiert wird, was zu einer negativen CO2-Bilanz führt. Mit anderen Worten: In diesen Gegenden, zu denen auch Mittel- und Nordeuropa zählt, ist die Fotovoltaik als Mittel zur CO2-Reduktion untauglich.

Was anderseits jedoch nicht heissen soll, dass auf die Fotovoltaik zu verzichten sei. Wohl aber, dass diese Technologie auf jene Fälle beschränkt werden sollte, in welchen sich deren Einsatz wirtschaftlich und/oder versorgungstechnisch rechtfertigt. Zugleich sollte auf die masslose Subventionierung der Fotovoltaik im Rahmen der Klimapolitik tunlichst verzichtet werden - jedenfalls dann, wenn die Beihilfen mit dem Schutz des Klimas begründet werden.

Umgekehrt sollte jedoch alles getan werden, um der biologischen Nutzung der Solarenergie mit dem Ziel des CO2-Recyclings zum Durchbruch zu verhelfen. Umso mehr, als dieser Weg des Klimaschutzes nicht nur effizient, sondern auch absolut bezahlbar ist: Die vollständige Rückführung des aus der Verbrennung von 1 Liter Heizöl oder Diesel entweichenden CO2 aus der Atmosphäre würde lediglich 15 Cent kosten. Das ist für nahezu jedermann erschwinglich, der sich fossile Brenn- und Treibstoffe leisten kann.

Mehr über die Technologie des CO2-Recyclings, deren Implementierung und deren Kosten/Nutzen-Relation ist der Webpage http://www.koberec.org zu entnehmen. Dort finden sich auch weitere Informationen über die von der "Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer" betriebene Gründung einer genossenschaftlich strukturierten NGO (Non Governmental Organization), deren Aufgabe es sein wird, die Biopyrolyse-Technologie und deren Proliferation zu fördern wie auch ein reales, auf Kohlenstoff-Recycling basierendes Zertifikate-System zu deren Bewirtschaftung und Refinanzierung zu schaffen.

(Ende)
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Website: www.koberec.orgh
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