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pte19980111005 in Business

Berliner Kartellamt fürchtet TV-Oligopol

Zusammenschluß von CLT-Ufa und Kirch soll verhindert werden


Berlin (pte) (pte005/11.01.1998/16:54)

In einer Stellungnahme an die EU-Kommission hat das Bundeskartellamt in Berlin den geplanten Zusammenschluß von CLT-Ufa und Kirch-Gruppe im Pay-TV-Markt als wettbewerbsverzerrend kritisiert. Dadurch würde nicht nur ein faktisches Monopol für den Pay-TV-Bereich entstehen, sondern es sei auch mit einem marktbeherrschenden Oligopol im werbefinanzierten Free-TV zu rechnen. Das Kartellamt versucht jetzt die Entscheidungsbefugnis über die Fusion wieder an sich zu ziehen, da der Fall eine erhebliche Bedeutung für den Wettbewerb in Deutschland habe.

Der Zusammenschluß von Kirch und CLT/Ufa bei der Decoder-Technologie soll nach dem Willen des Kartellamtes ebenfalls verhindert werden, da auch hier eine Monopolstellung des neuen Unternehmens zu erwarten sei. Die EU-Kommission wird am 21. Jänner entscheiden, ob sie die Fusion weiter bearbeitet oder die Entscheidung an die Berliner Behörde zurückverweist. (horizont, w&v)

* TCI verhandelt mit Sun und Microsoft *
Der Software-Konzern Microsoft versucht den amerikanischen Kabel-TV-Anbieter Telecommunications Inc. (TCI) davon abzuhalten, das Betriebssystem Java von Sun Microsystems in seine neue Generation von Set-top-Boxen zu integrieren. Microsoft steht kurz vor dem Vertragsabschluß mit TCI über die Lieferung des Betriebssystems für die Geräte, doch der Kabel-Gigant bringt nun einen Konkurrenten ins Spiel.

Aus Fachkreisen verlautete, Microsoft-Verantwortliche seien entsetzt gewesen, als sie hörten, daß TCI angeblich kurz vor der Unterzeichnung eines Vertrags mit Sun über die Verwendung von PersonalJava zusätzlich zu Windows CE in Set-top-Boxen stehe. Um zu verhindern, daß ein einzelner Anbieter den neuen Markt beherrscht, haben sich TCI und weitere Kabelunternehmen entschieden, unterschiedliche Zulieferer für die einzelnen Schichten der Box-Technologie zu beauftragen. Laut früheren Angaben will TCI in den nächsten Jahren mindestens 10 Millionen Set-top-Boxen kaufen. (w&v-online) (Ende)
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