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pte19980123007 in Business

Abgasreinigung durch Algen

Reduzierung von Stickstoffmonoxid um bis zu 85 Prozent


London (pte) (pte007/23.01.1998/13:09)

Ein Bioreaktor, der Kohlendioxid bindet, wurde jetzt von japanischen Forschern entwickelt. Möglicherweise kann diese Entdeckung dazu genutzt werden, die Emmissionen von Kraftwerksanlagen deutlich zu reduzieren. Das Japane Central Research Institute of the Electric Power Industry arbeitet bereits seit Jahren an solchen Bioreaktoren. Bisher waren jedoch die Wirkungsgrade der Versuchsanlagen für eine industrielle Nutzung zu gering.

Das Herz des neuartigen Photobioreaktors ist ein Behälter, in dem sich Chlorella-Algen (einzellige Grünalgen) an der Innenseite eines kegelförmigen Behälters befinden. Das Kohlendioxid strömt durch den Behälter und wird von den Algen fixiert, die das Gas zur Photosynthese verwenden. Die neuartige, spiralige Form des Behälters bewirkt eine Maximierung der Oberfläche und somit auch der Menge des Sonnenlichtes, das die Algen erreichen kann. Diese Konstruktion stellt eine Verdoppelung des Wirkungsgrades gegenüber seinen Vorläufern dar.

Die Kohlendioxidkonzentration, die für die Testreihen gewählt wurde, war in etwa dieselbe, die durch ein normales Kraftwerk ausgestoßen wird. Die Algen fixierten dabei bis zu 10 Prozent des Gases. Außerdem wurde der Gehalt an Stickstoffmonoxid bis zu 85 Prozent reduziert. Zukünftig sollen nun größere Prototypen mit Durchmessern von bis zu jeweils 60 cm gebaut werden. [Quelle: Olaf Elicki, New Scientist] (Ende)
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