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pte20221121001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Protein FMRP schützt Krebs vor Killerzellen

Immuntherapie könnte Schweizer Wissenschaftlern zufolge zukünftig allen Patienten helfen


Schematische Darstellung des geschickten
Schematische Darstellung des geschickten "Tarnvorgangs" (Illustration: epfl.ch)

Lausanne (pte001/21.11.2022/06:00) -

Ein Forscher-Team unter der Leitung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hat mit dem "fragile X mental retardation protein" (FMRP) ein Eiweiß entdeckt, das Tumoren dabei hilft, der Zerstörung durch das Immunsystem zu entgehen. Das Protein reguliert ein Netzwerk von Genen und Zellen in der Tumormikumgebung, die zu seiner Fähigkeit beitragen, sich vor Immunzellen zu "verstecken". Normalerweise ist FMRP eher nützlich, wirkt es bei mehreren Krebsarten kontraproduktiv, so die Experten.

FMRP-Expression im Blick

Frühere Studien haben gezeigt, dass Krebszellen, die FMRP von Natur aus überexprimieren, invasiv und metastasierend sind. Andere Studien besagen, dass es zu kognitiven Defekten führen kann, wenn FMRP in sich entwickelnde Neuronen exprimiert wird. Daher "geistige Behinderung" im Namen des Proteins. Mit diesen Infos haben sich die Forscher daran gemacht, die Expression von FMRP in menschlichen Tumoren zu untersuchen.

Sie bewerteten dann seine tumorfördernden Funktionen in Mausmodellen von Krebs und untersuchten schließlich seinen Zusammenhang mit der Prognose für menschliche Krebspatienten. Dazu entfernten sie mit der CRISPR-Cas9-Gen-Editing-Technik das Gen FMR1 aus Krebszellen, sodass diese kein FMPR mehr produzieren konnten. Dann verglichen sie originale und gestutzte Krebszellen und stellten fest, dass letztere langsamer wuchsen.

Anwendungsreife als Ziel

Das EPFL-Spin-off Opna Bio will das Verfahren nun anwendungsreif machen. "Ich bin erstaunt darüber, dass ein neuronales regulatorisches Protein - FMRP - die Bildung einer facettenreichen Schutzbarriere gegen Angriffe des Immunsystems orchestrieren kann, die den Nutzen von Immuntherapien einschränkt", sagt Douglas Hanahan von der EPFL und Leiter des Schweizerischen Instituts für Experimentelle Krebsforschung.

(Ende)
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