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pte20220831004 Medizin/Wellness, Handel/Dienstleistungen

Burnouts bei US-Tierärzten kosten Milliarden

Schlechte Leistung und Fehltage laut American Veterinary Medical Association leider Alltag


Operation in einer Tierarztpraxis: US-Ärzte arbeiten am Limit (Foto: Arvydas Lakacauskas/pixabay.de)
Operation in einer Tierarztpraxis: US-Ärzte arbeiten am Limit (Foto: Arvydas Lakacauskas/pixabay.de)

Ithaca (pte004/31.08.2022/06:15) -

Burnouts kosten die US-Veterinärindustrie zwei Mrd. Dollar pro Jahr, so eine Studie des Cornell Center for Veterinary Business and Entrepreneurship, das an der Cornell University http://vet.cornell.edu angesiedelt ist. Zwei Mrd. Dollar entsprechen fast vier Prozent der Gesamteinnahmen der Branche. Jeweils die Hälfte entfällt auf Tierärzte und Techniker - somit ein nicht unbeträchtlicher Wirtschaftszweig.

Fehler sind vorprogrammiert

Clinton Neill, Assistenzprofessor für Veterinärökonomie und -management, der maßgeblich an der Studie beteiligt war, arbeitet mit der American Veterinary Medical Association (AVMA) http://avma.org zusammen. "Bisher konnten wir die Kosten von Burnouts nicht einschätzen", sagt Charlotte Hansen, Ökonomin und stellvertretende Direktorin für statistische Analyse bei der AVMA. Laut Neill und Hansen ist es wichtig, der Veterinärindustrie die finanzielle Seite des Burnouts am Arbeitsplatz zu demonstrieren, damit Organisationen und Praxen im ganzen Land Schritte unternehmen können, um das Problem zu lindern.

Sie verwenden die Definition der Weltgesundheitsorganisation http://who.int für Burnouts am Arbeitsplatz: Ein Syndrom, das "aus chronischem Stress am Arbeitsplatz resultiert, der nicht erfolgreich bewältigt wurde". Das könne zu schlechter Leistung, Fehltagen, der Suche nach neuen Jobs oder einer vorzeitigen Pensionierung führen. Sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin könnten Burnouts vermehrt zu medizinischen Fehlern führen, heißt es. Neills Forschung zeigt, dass mehr als die Hälfte der Tierärzte schon einmal an einem Burnout gelitten hat.

Ausfall bedeutet Wissensverlust

Laut AVMA-Angaben arbeiteten im Jahr 2020 rund 118.000 Tierärzte in den Vereinigten Staaten, von denen über drei Viertel AVMA-Mitglieder sind. Neill hat AVMA-Umfragedaten aus den Jahren 2016 bis 2020 mit 15.315 Antworten genutzt, um die Burnout-Prävalenz, Umsatzverluste und Ausfallzeiten zu berechnen. Die Schäden ließen sich nicht allein in Dollarbeträgen messen, meint Hansen. "Wenn Sie Personen verlieren, die schon lange im Beruf sind, also deren Wissensbasis und Erfahrung, ist es ein Totalverlust. Es ist eine immaterielle, aber wichtige menschliche Überlegung."

(Ende)
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