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Leukämie: Chemo-Nebenwirkungen reduziert

Zwei schon zugelassene Moleküle gehen gezielter vor und schonen gesunde Zellen weitgehend


Injektion: Chemotherapien sollen künftig weniger Nebenwirkungen haben (Foto: ucsb.edu)
Injektion: Chemotherapien sollen künftig weniger Nebenwirkungen haben (Foto: ucsb.edu)

Santa Barbara(San Francisco/Houston (pte001/29.08.2022/06:00) -

Forscher um Norbert Reich von der University of California, Santa Barbara http://ucsb.edu haben zwei Moleküle identifiziert, die helfen können, Leukämie auf eine schonendere Art als bisher zu bekämpfen. Sie schädigen gesunde Zellen weit weniger als die bislang etablierte Chemotherapie. Die Verbindungen arbeiten mit einem Mechanismus, der Krebszellen gezielter bekämpft als bisher eingesetzte Mittel. Sie könnten schon in naher Zukunft einsatzbereit sein, da sie bereits für die Behandlung anderer Krankheiten zugelassen sind.

Kollateralschäden vermeiden

Die meisten Medikamente sind so konzipiert, dass sie Krebszellen selektiv abtöten, während sie gesunde Zellen möglichst in Ruhe lassen. Aber das gelingt nur in Ansätzen, weshalb so viele von ihnen extrem giftig sind. Aktuelle Leukämiebehandlungen, wie mit Decitabin, binden an das Enzym DNMT3A in einer Weise, die es deaktiviert und dadurch das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt.

Sie tun dies, indem sie das aktive Zentrum des Enzyms verstopfen, um es daran zu hindern, seine Funktion auszuführen. Aber sie stören auch die Aktivität von DNMT1, einem Enzym mit lebenswichtiger Rolle in gesunden Zellen. Dies verursacht viele toxische Nebenwirkungen, die bei Patienten auftreten, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Genau da setzt das Projekt unter Beteiligung der UC San Francisco http://ucsf.edu und des Baylor College of Medicine http://bcm.edu an.

Enzym DNMT1 bleibt erhalten

"Unsere Arbeit an einem Enzym, das bei Leukämiepatienten mutiert ist, hat zur Entdeckung einer völlig neuen Art der Regulierung dieses Enzyms sowie neuer Moleküle geführt, die für menschliche Zellen wirksamer und weniger toxisch sind", sagt Reich. Er und sein Team interessieren sich für die Identifizierung von Medikamenten, die die Bildung von DNMT3A-Komplexen, die in Krebszellen vorkommen, stören. Analysiert wurde eine chemische Bibliothek mit 1.500 zuvor untersuchten Medikamenten. Zwei davon stören die DNMT3A-Interaktionen mit Partnerproteinen und machen diese unschädlich. DNMT1 bleibt davon unberührt.

(Ende)
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