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pte20220812019 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Mehr deutsche Exporte im ersten Halbjahr '22

Warenausfuhren nach Russland sind allein in den ersten sechs Monaten um 34,5 Prozent gesunken


Containerhafen: Exporte nach Russland infolge des Krieges eingebrochen (Foto: pixabay.com, bellergy)
Containerhafen: Exporte nach Russland infolge des Krieges eingebrochen (Foto: pixabay.com, bellergy)

Wiesbaden (pte019/12.08.2022/13:27) -

Die deutschen Exporte sind in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) http://destatis.de gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent auf 763,9 Mrd. Euro gestiegen. Die Exporte nach Russland sanken im gleichen Zeitraum infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der gegen Russland verhängten Sanktionen binnen Jahresfrist um 34,5 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro.

Krieg treibt die Preise

Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 den Destatis-Daten nach Waren im Wert von 729,6 Mrd. Euro. Das waren 26,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2021. Die Wareneinfuhren aus Russland stiegen - auch aufgrund höherer Preise für Energie - wertmäßig um 51,3 Prozent auf 22,6 Mrd. Euro. Mengenmäßig sanken die Einfuhren aus Russland jedoch um 24 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021.

Der Außenhandelssaldo Deutschlands lag im ersten Halbjahr 2022 bei plus 34,3 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum plus 96,5 Mrd. Euro). Im Außenhandel mit Russland wurden wertmäßig mehr Waren aus Russland eingeführt als dorthin ausgeführt. Im ersten Halbjahr dieses Jahres betrug der Importüberschuss 14,2 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte der Importüberschuss noch 2,2 Mrd. Euro betragen. Auch diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund der starken Preissteigerungen in den vergangenen Monaten zu betrachten.

Autos und Maschinen

Wichtigste Exportgüter Deutschlands waren im ersten Halbjahr Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Wert von 116,3 Mrd. Euro, gefolgt von Maschinen mit einem Wert von 99,2 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 5,9 Prozent respektive 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wichtigste Importgüter waren chemische Erzeugnisse mit 76,1 Mrd. Euro (plus 64,9 Prozent) und Datenverarbeitungsgeräte (68,2 Mrd. Euro; plus 12,6 Prozent), heißt es aus Wiesbaden.

(Ende)
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