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11.08.2022 - 06:15 | pressetext.redaktion
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11.08.2022 - 08:30 | Kelly Ges.m.b.H.
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pte20220805015 Umwelt/Energie, Produkte/Innovationen

Forscher "brauen" Treibstoff im Bioreaktor

NREL-Experten optimieren Spritproduktion nach dem Vorbild von Bäckern und Brauereien


Künstlerische Darstellung der Umwandlung von CO2 in Sprit (Bild: Besiki Kazaishvili, nrel.gov)
Künstlerische Darstellung der Umwandlung von CO2 in Sprit (Bild: Besiki Kazaishvili, nrel.gov)

Denver (pte015/05.08.2022/10:30) -

Wei Xiong vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) http://nrel.gov und seinen Kollegen haben einen völlig neuen Weg zur Herstellung von Acetyl-Coenzym A (Acetyl-CoA) gefunden. Es ist Hauptbestandteil für die Produktion mehrerer Kraftstoffchemikalien, einschließlich Fettsäuren, Butanol und Isopropanol. Endprodukt kann beispielsweise Biodiesel sein. Unter Verwendung des von NREL entwickelten Computermodells "PathParser" und genetischer Werkzeuge haben die Experten das gasfermentierende Bakterium Clostridium ljungdahlii optimiert. Bisher wird es zur Ethanolproduktion genutzt, ein Biotreibstoff, der Benzin beigemischt wird, E10 genannt.

Erstes Ziel CO2-Neutralität

An CO2-haltigen Abgasen mangelt es heute und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht. Milliarden Tonnen des Klimagases werden jedes Jahr von der Industrie, vor allem von Zementfabriken und der Stahlindustrie, Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, fossilen Kraftwerken sowie Heizkesseln freigesetzt. "Im Kontext der globalen Erwärmung und des Klimawandels suchen Wissenschaftler nach neuen Lösungen aus dem mikrobiellen Stoffwechsel zur Umwandlung von CO2 zu Kraftstoffen und Chemikalien", sagt Xiong.

"Gasfermentierende Bakterien fixieren tatsächlich CO2 und stellen einen umweltverträglichen Weg dar, um unseren Energie- und Umweltbedarf zu decken", ergänzt Xiong. Bei der Verbrennung der so hergestellten Treibstoffe wird nur so viel CO2 frei, wie zuvor an die Atmosphäre abgegeben worden ist. Das ist ein Teilerfolg, denn es wird kein zusätzliches CO2 frei, reduziert die Konzentration an Treibhausgas in der Atmosphäre allerdings nicht, schränkt der Wissenschaftler abschließend ein.

(Ende)
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