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pte20220803001 Umwelt/Energie, Bauen/Wohnen

Schwefel und Altfett sind ideales Baumaterial

Kunststoff löst Abfallproblem und lässt sich zur Herstellung von zementfreien Ziegeln verarbeiten


So werden zwei Kunststoffziegel miteinander verbunden (Bild: flinders.edu.au)
So werden zwei Kunststoffziegel miteinander verbunden (Bild: flinders.edu.au)

Adelaide/Perth (pte001/03.08.2022/06:00) -

Schwefel könnte Erdöl als Rohstoff zur Herstellung von Kunststoffen zumindest teilweise ablösen. Forscher der University of Liverpool http://liverpool.ac.uk und der Flinders University http://flinders.edu.au haben unabhängig voneinander den Weg dahin freigemacht. Dieser neue Kunststoff würde nicht nur ein Abfallproblem lösen. Er könnte auch, wenn er nach Gebrauch entsorgt werden müsste, zur Herstellung von zementfreien Ziegeln für die Bauindustrie verarbeitet werden. Sie haben einen weitaus kleineren CO2-Fußabdruck als Baumaterial, das Zement enthält.

Energieverbrauch weitaus geringer

Flinders-Forscher Justin Chalker und sein Team stellt aus dem schwefelbasierten Kunststoff und verbrauchtem Rapsöl aus der Gastronomie sowie Dicyclopentadien Baumaterialien her. "Alle Ausgangsstoffe sind reichlich vorhanden und können als Industrieabfall eingestuft werden," meint Chalker. Sie werden miteinander vermischt und erhitzt. Dabei wird der Kunststoff weich, sodass er als Kleber fungiert. Beim Abkühlen verfestigte er sich und der Ziegel ist fertig. Werden der Rohmasse noch Kohlenstofffasern untergemischt, wird der daraus entstehende Ziegel noch fester, bis zu 16 Mal. Insgesamt benötigt der Prozess erheblich weniger Energie als die Fertigung klassischer Baustoffe auf Zementbasis.

"Die Ziegel verbinden sich ohne jeglichen Mörtel, wenn man sie mit einem Aminkatalysator besprüht", sagt Chalker. Das ist eine großtechnisch hergestellte Chemikalie, die unter anderem bei der Herstellung von Polyurethanen benötigt wird. Das sind Kunststoffe, wie sie beispielsweise in Innenräumen von Fahrzeugen und von der Schuhindustrie Verwendung finden. "Der Katalysator bewirkt, dass sich die beiden Ziegel fest miteinander verbinden. Der Katalysator leitet diese Reaktion ein und verdampft, wenn der Prozess beendet ist", erklärt Chalker. Daraus errichtete Bauwerke seien wasser- und säureresistent, im Gegensatz zu zementbasiertem Baumaterial. Mit Clean Earth Technologies http://cleanearth.tech will er das Konzept zur Serienreife bringen.

(Ende)
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