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pte20220623003 Politik/Recht, Medien/Kommunikation

Mails zur Regionalwirtschaft locken Politiker

Gesundheitsforscher suchen bessere Kommunikationswege - US-Republikaner oftmals reservierter


E-Mail-Ansprache: Wichtig, um bei US-Politikern Gehör zu finden (Foto: pixabay.com, ribkhan)
E-Mail-Ansprache: Wichtig, um bei US-Politikern Gehör zu finden (Foto: pixabay.com, ribkhan)

New York (pte003/23.06.2022/06:15) -

Personalisierte E-Mails an Politiker mit regionalem Wirtschaftsbezug kann demokratische Abgeordnete motivieren, diese zu öffnen und sich mit Forschungsarbeiten zu beschäftigen. Für Republikaner gilt das hingegen nicht. Dies besagt eine Studie von Forschern der NYU School of Global Public Health http://publichealth.nyu.edu zusammen mit Kollegen der Drexel University Dornsife School of Public Health http://drexel.edu/dornsife und der University of Minnesota School of Public Health http://sph.umn.edu . Details wurden in "Implementation Science" publiziert.

Wirtschaftsdaten als Lockmittel

Laut den Studienautoren ist die Einbeziehung wirtschaftlicher Fakten speziell in der E-Mail-Kommunikation mit Politikern wichtig. Sie zeige aber auch, wie bedeutsam es ist, die Ansprache und Inhalte auf die jeweilige politische Partei abzustimmen. Denn die Entscheidungen der Politiker wirken sich unmittelbar auf die öffentliche Gesundheit aus. Ein effektiver Austausch mit der Wissenschaft kann dazu beitragen, dass politische Entscheidungen im Einklang mit der Forschung getroffen werden.

Bislang ist kaum bekannt, wie aktuelle Forschungsergebnisse am besten an politische Entscheidungsträger vermittelt werden können. "Wir haben nur sehr wenige Anhaltspunkte dafür, welche Daten wir beispielsweise in ein Strategiepapier aufnehmen oder in E-Mails an gewählte Vertreter und deren Mitarbeiter hervorheben sollten", erklärt Jonathan Purtle von der NYU School of Global Public Health und Hauptautor der Studie.

These bei Demokraten bestätigt

Die Forscher haben vermutet, dass die Einbeziehung wirtschaftlicher und lokaler Daten in E-Mails an Politiker deren Interesse an Studien-Materialien für evidenzbasierte Maßnahmen erhöhen würde - in dem Fall für solche, die sich auf negative Erfahrungen in der Kindheit beziehen, auch Kindesmissbrauch und Gewalt in der Gemeinschaft, die Risikofaktoren für Verhaltensstörungen im Erwachsenenalter sind. So gesehen handelt es sich um ein wichtiges Handlungsfeld für politische Akteure.

Es stellte sich heraus, dass E-Mails, die "wirtschaftliche Auswirkungen" in der Betreffzeile enthielten, mit größerer Wahrscheinlichkeit geöffnet wurden. Dies galt jedoch nur für Demokraten. Im Gegensatz dazu hatte die Einbeziehung von Wirtschaftsdaten keine Auswirkung auf republikanische Abgeordnete, die sich eher mit E-Mails beschäftigten, die nationale Daten zu negativen Ereignissen in der Kindheit enthielten, als mit bundesstaatsspezifischen Daten.

Demokraten waren zudem eher bereit, sich mit den E-Mails zu befassen. Und obwohl sie am ehesten die E-Mails mit lokalen Wirtschaftsdaten öffneten, war die Wahrscheinlichkeit, dass sie E-Mails mit nationalen Daten öffneten, immer noch etwas höher als bei Republikanern. 6.509 Abgeordnete, gut 90 Prozent aller Amtsträger, aus allen 50 US-Bundesstaaten wurden per E-Mail angeschrieben.

(Ende)
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