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pte20220530001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Ultraschall und Laser schießen Arterien frei

Neue Kombinationstherapie gegen Verkalkung durch Plaques erfolgreich im Labor getestet


Nach der Behandlung (rechts) sind die Ablagerungen verschwunden (Foto: Rohit Singh, ku.edu)
Nach der Behandlung (rechts) sind die Ablagerungen verschwunden (Foto: Rohit Singh, ku.edu)

Lawrence (pte001/30.05.2022/06:00) -

Forscher der University of Kansas http://ku.edu haben eine neue Technik entwickelt, mit der sich gefährliche Ablagerungen (Plaques) in den Arterien zerbröseln lassen und somit keine Gefahr mehr darstellen. Die feinen Krümel werden vom Blut abtransportiert und ausgeschieden.

Laser bergen Gefahren

Rohit Singh und seine Kollegen kombinieren einen Niedrigenergie-Laser mit Ultraschall, um die Plaques zu zerstören. Bisher hat man versucht, das Problem mit Hochleistungslasern zu lösen. Diese lassen in der Arterie Wasser verdampfen. Die entstehende Dampfblase dehnt sich aus und kollabiert, sodass die Plaques brechen.

Wegen der hohen Energie, die eingebracht wird, besteht bei diesem Verfahren aber die Gefahr, dass die Arterie durchlöchert wird. Bei der neuen Behandlungstechnik wird ein gepulster Nanosekundenlaser mit geringer Leistung eingesetzt, der Mikroblasen erzeugt. Die zusätzliche Bestrahlung mit Ultraschall bewirkt, dass sich die Mikroblasen ausdehnen, kollabieren und die Plaques stören.

Keine Nebenwirkungen

Der Vorteil des neuen Verfahrens: Es gibt praktisch keine Nebenwirkungen und es ist effektiver als die Therapie mit einem Hochleistungslaser. Außerdem ist die Gefahr einer Re-Stenose, also einer erneuten Verengung durch Ablagerungen, geringer. Aus diesem Grund wird das reine Laserverfahren selten angewandt.

Auch die gängigste Behandlung, die Aufweitung der verengten Region mit einem Ballonkatheter, der in die Arterie eingeführt und aufgeblasen wird, birgt die Gefahr von Re-Stenosen. Das Team hat das Verfahren erfolgreich an Halsschlagader- und Schweinebauchproben getestet. Jetzt soll es an lebenden Tieren erprobt werden.

Auch anderweitig nutzbar

Die Kombination von Niedrigenergie-Lasern und Ultraschall ist nicht auf Atherosklerose-Behandlungen beschränkt. Singh und seine Mitarbeiter verwenden die Methodik auch für die photomediale Ultraschalltherapie und die ultraschallgestützte endovaskuläre Laserthrombolyse.

Ersteres kann verwendet werden, um abnormale Mikrogefäße im Auge zu entfernen, um Blindheit zu verhindern, während letzteres Blutgerinnsel in Venen auflösen kann. Da sowohl Laserbehandlungen als auch der Einsatz von Ultraschall an Kliniken gang und gäbe ist, sehen die Forscher keine Probleme darin, sie kombiniert anzuwenden.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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