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pte20220414018 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Immer mehr japanische Firmen gegen Putin

Laut Teikoku-Databank-Studie beabsichtigt jedoch kein Unternehmen vollständigen Rückzug


Russische Flagge: Krieg schadet der Wirtschaft massiv (Foto: pixabay.com, IGORN)
Russische Flagge: Krieg schadet der Wirtschaft massiv (Foto: pixabay.com, IGORN)

Tokio (pte018/14.04.2022/11:30) -

Gut 20 Prozent der großen japanischen Unternehmen, die Geschäfte in Russland machen, haben nach der Invasion der Putin-Truppen in der Ukraine beschlossen, diese Beziehungen zu kappen. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage des Kreditforschungsinstituts Teikoku Databank http://tdb-en.jp unter 168 Unternehmen. 37 Firmen geben demnach an, ihre Aktivitäten mit 15. März vor dem Hintergrund der westlichen Wirtschaftssanktionen und einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen aufgrund von Störungen in der Logistik und den Lieferketten zu stoppen.

Nur vorläufiger Rückzug

Bei 28 Unternehmen handelt es sich um Produzenten, wie Hersteller von Autos und schweren Baumaschinen. Laut der Umfrage beabsichtigt jedoch kein Unternehmen, sich vollständig aus Russland zurückzuziehen. Während japanische Firmen mit bekannten Namen wie Toyota und Fast Retailing zur wachsenden Liste von Unternehmen zählen, die ihre lokalen Geschäftstätigkeiten gestoppt haben, befindet sich der Großteil der 168 japanischen Unternehmen noch in der Schwebe, da der Ausgang des Krieges derzeit noch unklar ist.

Sind die Unternehmen weiter in Russland tätig, setzen sie sich einem Reputationsrisiko aus, so die einstimmige Wahrnehmung. Denn ein derartiger Schritt könnte auch als Unterstützung der Invasion angesehen werden. Gleichzeitig sind sie der Drohung der russischen Regierung ausgesetzt, dass die Vermögenswerte von Firmen, die sich aus dem Land zurückziehen, verstaatlicht werden. Laut Teikoku Databank wird aufgrund dieser Risiken erwartet, dass die Anzahl von Firmen, die ihre Geschäfte einstellen, noch weiter steigen wird.

Lieferketten stark gestört

Von den 37 Unternehmen, die ihre russischen Geschäftsbereiche eingefroren haben, entschieden sich 22 für eine Aussetzung der Transaktionen inklusive der Lieferung von Produkten. Mehrere Unternehmen entschieden sich bei Waren für einen Produktionsstopp. Vier Unternehmen setzten auf eine Einstellung der lokalen Unternehmungen wie Geschäfte. Im März stellte Toyota den Betrieb in seinem Werk in St. Petersburg ein. Dafür verantwortlich waren Störungen der Lieferkette. Die in Russland arbeitende Belegschaft wurde nach Hause beordert. Fast Retailing erklärte, dass alle 50 Geschäfte vorübergehend geschlossen werden sollen. Weltweit haben laut der Yale School of Management http://som.yale.edu über 600 Unternehmen ihren Rückzug aus Russland oder die einstweilige Einstellung ihrer Geschäftstätigkeit dort angekündigt.

(Ende)
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