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Mehrheit gegen Nine-to-five-Arbeitsweise

Umfrage von Poly zeigt deutlich: Bürozeit am liebsten nur zwei bis drei Tage pro Woche


Leeres Büro: für viele ein Traum (Foto: fredericomeyer, pixabay.com)
Leeres Büro: für viele ein Traum (Foto: fredericomeyer, pixabay.com)

Santa Cruz/Newark (pte003/07.10.2021/06:10) -

Mit mehr als 78 Prozent hält die große Mehrheit der Beschäftigten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Spanien und Polen die übliche Büroarbeitszeit von neun bis 17 Uhr für veraltet. In Deutschland liegt sie mit etwa 57 Prozent am niedrigsten. Dazwischen sortierten sich die Mitarbeiter in Frankreich, Großbritannien und Schweden ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 7261 Mitarbeitern in den genannten Ländern im Auftrag von Poly https://www.poly.com, einem Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Cruz, einem führenden Anbieter von Video- und Audio-Lösungen.

[b]Ärgerlich: Lärmpegel und Kontrolle[/b]

Alle Befragten arbeiteten teilweise in Büro, teilweise zu Hause. Ihre Präferenz lag bei der Nutzung des Home Office. Die Umfrage zeigte, dass fast alle einen Teil ihrer Arbeit zu Hause erledigen wollen. Die meisten plädieren dafür, ein bis drei Tage im Home Office tätig zu werden. Als Gründe gaben viele an, dass der Lärmpegel im Büro die Produktivität beeinträchtigt. Attraktiv finden sie, dass sie nicht pendeln müssen. Ärgerlich sind für sie laute Telefonate und Kollegen, die anderweitig die Konzentration durch lautes Reden stören. Viele genießen es auch, dass niemand ihnen über die Schulter schauen und kontrollieren kann, woran sie gerade arbeiten.

[b]Kündigung bei Home-Office-Verbot[/b]

Die Sehnsucht ist groß, frei zu entscheiden, wo jemand arbeiten will. Laut einer Umfrage des Finanzdienstleistungsunternehmens Prudential https://www.prudential.com/ In Newark im US-Bundesstaat New Jersey vom März 2021 erwägen 42 Prozent der so genannten Remote-Mitarbeiter – das sind die, die im Home Office arbeiten –, sich nach einem anderen Job umsehen zu wollen, wenn ihr Unternehmen ihnen nicht dauerhaft das Arbeiten von zu Hause aus ermögliche will.

[b]Was manche beim Büroverzicht vermissen[/b]

Andererseits bedauern Viele, allerdings weit weniger als 50 Prozent der Befragten, dass sie das lockere Gespräch mit Arbeitskollegen verlernen, wenn sie verstärkt außerhalb ihres Büros arbeiten, und dass die produktive Kommunikation mit Arbeitskollegen leidet. „Die Rolle des Büros und wofür die Menschen es nutzen wollen, verändert sich. Es ist offensichtlich, dass sich die Menschen seit der Arbeit von zu Hause aus nach menschlicher Interaktion sehnen und sich darauf freuen, wieder ins Büro zu kommen", glaubt Paul Clark, Senior Vice President im Bereich Verkauf für Europa, den Mittleren Osten und Afrika bei Polys wohl nicht ganz uneigennützig.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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