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pte20210907005 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Synthetisches Methan wird deutlich billiger

Rohstoffe sind laut Pacific Northwest National Laboratory Wasserstoff und CO2 aus Rauchgasen


PNNL-Chemikerin Jothi Kothandaraman im Labor (Foto: Andrea Starr, pnnl.gov)
PNNL-Chemikerin Jothi Kothandaraman im Labor (Foto: Andrea Starr, pnnl.gov)

Richmond (pte005/07.09.2021/06:15) - Mit dem Lösungsmittel EEMPA (N-(2-ethoxyethyl)-3- morpholinopropan-1-Amine), das Forscher am Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) http://pnnl.gov des US-Energieministeriums (DOE) entwickelt haben, lässt sich CO2 schneller und billiger aus den Rauchgasen von fossilen Kraftwerken abscheiden als mit den heute eingesetzten Präparaten.

Weniger Hitze und Druck

Die Kosten sind den Wissenschaftlern nach um 19 Prozent niedriger als mit den bisherigen Methoden. Entsprechend niedriger sind die Herstellungskosten für Chemikalien wie synthetisches Erdgas (Methan) oder Methanol, ein Benzinersatz, die sich aus dem Klimagas herstellen lassen. Niedriger sind auch die Kosten für die Anlagen, in denen Methan hergestellt wird. Sie kosten 32 Prozent weniger. Die Betriebs- und Wartungskosten sind um 35 Prozent geringer, sodass der Verkaufspreis für das so hergestellte Methan um zwölf Prozent günstiger ist.

Fossiles Erdgas ist allerdings immer noch deutlich billiger. Die günstigeren Kosten resultieren zum einen daraus, dass der Energiebedarf zum Einfangen des CO2 und dessen Rückgewinnung, um es verwerten zu können, erheblich geringer ist als bei bisherigen Verfahren. Zum anderen liegt es daran, dass die Umwandlung weder hohe Temperaturen noch hohen Druck benötigt, sodass sich Kunststoff statt Stahl einsetzen lässt.

Erwartete Nachfrage höher

"Im Moment muss das in den USA verwendete Erdgas aus geologischen Lagerstätten gefördert werden und es wird erwartet, dass die Nachfrage im Laufe der Zeit steigen wird, selbst wenn Klimaschutz ernstgenommen wird", sagt PNNL-Chemikerin Jothi Kothandaraman. Das Methan, das nach dem neuen Verfahren aus CO2 aus Rauchgasen und Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird, könne eine Alternative für Energieversorger und Verbraucher sein, die nach einem geringeren CO2-Fußabdruck suchen.

Ursprünglich ist das Verfahren entwickelt worden, um das abgetrennte CO2 in unterirdisches Vulkangestein zu pressen, es also dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen. In der Tiefe mineralisiert das Klimagas, es wird fest, sodass es, anders als bei einer dauerhaften Lagerung in gasförmigem Zustand, auf keinen Fall mehr entweichen kann.

(Ende)
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