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pte20210407004 Auto/Verkehr, Medizin/Wellness

Mehr Verkehrstote durch Kiffen erwiesen

Wissenschaftler der kanadischen McGill University haben Zahlen aus den USA ausgewertet


"Tüte" oder Joint, fertig zum Rauchen (Foto: Petra Bork/pixelio.de)

Montreal (pte004/07.04.2021/06:15) - Die Legalisierung des Gebrauchs von Cannabis, auch Haschisch oder Marihuana genannt, kann eine Zunahme von tödlichen Verkehrsunfällen zur Folge haben. Das haben Berechnungen von Forschern der McGill University http://mcgill.ca ergeben. In Kanada sind Erwerb, Besitz und Konsum seit 2018 erlaubt. 2001 war das Rauschmittel dort bereits für medizinische Zwecke zugelassen worden. Die verwendeten Daten stammen aus den USA. In 17 der 50 Bundesstaaten ist die Cannabis-Nutzung für Menschen erlaubt, die älter sind als 21 Jahre.

308 Verkehrstote zusätzlich

"Die Analyse entsprechender Daten aus den USA deutet darauf hin, dass die Legalisierung von Cannabis mit einer signifikanten Zunahme tödlicher Verkehrsunfälle verbunden sein kann", sagt Sarah Windle vom Lady Davis Institute der Universität. Werde das auf Kanada hochgerechnet, seien pro Jahr 308 Verkehrstote auf den Cannabis-Gebrauch zurückzuführen. Bei rund 1.900 Verkehrstoten ist das ein Anteil von 16 Prozent.

2018 kifften in Kanada 14 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr danach waren es bereits 17 Prozent. Unter den Cannabis-Konsumenten mit Führerschein gaben 13 Prozent an, sich ans Steuer zu setzen, wenn der Cannabis-Konsum weniger als zwei Stunden zurücklag. In absoluten Zahlen stieg die Zahl der Konsumenten, die bereits kurz nach dem Kiffen wieder Auto fuhren, von 573.000 auf 622.000. Die Forscher schätzen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden durch den Cannabis-Konsum in Kanada auf 1,1 Mrd. Dollar pro Jahr. Fahrer, die 34 Jahre alt oder jünger sind, sorgen für die höchsten Schäden.

(Ende)
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