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pte20200925025 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

No-Deal-Brexit: Lebensmittel um 20 Prozent teurer

EU-Importkosten steigen um 3,4 Mrd. Euro - Konsumenten im Supermarkt direkt betroffen


Gemüse: No-Deal-Brexit wird Preise treiben (Foto: pixabay.com, Pexels)
Gemüse: No-Deal-Brexit wird Preise treiben (Foto: pixabay.com, Pexels)

London/Stuttgart (pte025/25.09.2020/12:30) - Im Falle eines No-Deal-Brexit steigen die Importpreise von Lebensmitteln nach Großbritannien pro Jahr um 3,1 Mrd. Pfund (etwa 3,4 Mrd. Euro). Die EU liefert dem Vereinigten Königreich etwa 80 Prozent der dort konsumierten Nahrung. Deswegen führt ein Austritt ohne Handelsabkommen zu deutlich höheren Preisen im Supermarkt, besagt eine Prognose des British Retail Consortium (BRC) http://brc.org.uk .

"Arbeitsteilung wichtig"

"Großbritannien kann sich schon seit Jahrhunderten nicht gut mit der eigenen Lebensmittelproduktion versorgen, weil die Agrarwirtschaft vergleichsweise wenig ertragreich ist. Die EU ist hier der wichtigste Handelspartner. Darum ist internationale Arbeitsteilung wichtig, damit sich Großbritannien auf die eigenen Stärken konzentrieren kann. Ein No-Deal-Brexit hätte deswegen schwere Auswirkungen auf Verbraucher und die Wirtschaft", warnt Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim http://uni-hohenheim.de gegenüber pressetext.

Dem BRC zufolge steigen bei einem No-Deal-Brexit die Importzölle für Lebensmittel aus der EU um durchschnittlich 20 Prozent. Umgerechnet würde jeder Haushalt für dann im Schnitt 112 Pfund (ungefähr 122 Euro) mehr pro Jahr ausgeben. Besonders betroffen sind die Zölle für Produkte wie Hackfleisch (48 Prozent) und Cheddar-Käse (57 Prozent).

Gegenteil von Versprechen

Neben den erhöhten Zöllen würden auch andere Faktoren, wie beispielsweise mehr bürokratischer Aufwand, die Kosten für Supermärkte in die Höhe treiben. Eines der größten Versprechen des Brexit sind niedrigere Steuern und damit auch geringere Preise für Lebensmittel. Ohne ein Handelsabkommen würde aber das Gegenteil eintreffen. Weil britische Haushalte durch die Corona-Krise schon finanziellen Schaden erleiden, könne sich das Land einen No-Deal-Brexit jetzt schwer leisten, heißt es vom BRC.

(Ende)
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