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pte20200921021 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Beeinträchtigte US-Studenten nehmen Drogen

Bereits 40 Prozent der analysierten 6.189 jungen College- oder Universitätsstudenten betroffen


Studentin: Drogenkonsum keine Seltenheit (Foto: pixabay.com, StartupStockPhotos)
Studentin: Drogenkonsum keine Seltenheit (Foto: pixabay.com, StartupStockPhotos)

New Brunswick (pte021/21.09.2020/13:49) - US-Studenten mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen konsumieren laut einer Studie der Rutgers University http://rutgers.edu öfter illegale Drogen und sind häufiger von Suchtmittelerkrankungen betroffen. Laut Schätzungen haben bereits 41 Prozent der US-Studenten ein illegales Rauschmittel konsumiert.

In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Marihuana. Laut der American College Health Association http://acha.org leiden 54 Prozent der Studenten unter einer Beeinträchtigung, wie psychiatrischen Störungen, ADHS, Lernbehinderungen und chronischen Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Autoimmunleiden. Die Forschungsergebnisse wurden im "Disability and Health Journal" veröffentlicht.

Marihuana, Kokain, Heroin

Die Forscher haben die Daten von 6.189 College- oder Universitätsstudenten analysiert, die 2017 an der Studie "National Survey on Drug Use and Health" teilnahmen. 15 Prozent verfügten über eine Behinderung, die ihr Gehör, das Sehen, die Mobilität oder das geistige oder emotionale Verhalten beeinträchtigte. Zu den illegalen Drogen gehörten Marihuana, Kokain, Heroin, Halluzinogene, Inhalationsmittel, Metaamphetamin und verschreibungspflichtige Medikamente wie Schmerz-, Beruhigungs- und Aufputschmittel sowie Sedativa.

Studenten mit einer Beeinträchtigung verfügten über eine fast doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit wie ihre Altersgenossen, im vergangenen Monat verschreibungspflichtige Schmerzmittel zu missbrauchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in den letzten 30 Tagen den Kriterien für eine Abhängigkeit oder einen Missbrauch einer illegalen Droge entsprachen, war drei Mal so hoch. Von dem Sample gaben 40 Prozent der Studenten mit einer Beeinträchtigung an, illegale Drogen konsumiert zu haben. Bei ihren Altersgenossen lag dieser Wert bei 30 Prozent. Fast drei Prozent der beeinträchtigten Studenten gaben an, Heroin konsumiert zu haben. Bei ihren gesunden Altersgenossen war es nur ein Prozent.

Oxycontin gegen Schmerzen

Laut Forschungsleiterin Myriam Casseus war die Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs verschreibungspflichtiger Schmerzmittel 2019 bei Studenten mit Beeinträchtigung fast doppelt so hoch. Die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs von Oxycontin war sogar 2,5 Mal so hoch. Dies könnte teils darauf zurückzuführen sein, dass sie gegen Schmerzen und Stress zur Selbstmedikation greifen. Die meisten Studenten mit einer Beeinträchtigung litten unter einer kognitiven Einschränkung. Laut Studie werden junge Menschen mit ADHS eher abhängig oder missbrauchen Nikotin, Alkohol, Marihuana, Kokain oder andere Substanzen.

(Ende)
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