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pte20200820004 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Kühlen ohne Klimaanlage spart Energie

Innovatives Projekt "Cold Tube" saugt die Wärmestrahlen von Personen einfach auf


Die Entwickler vor dem
Die Entwickler vor dem "Cold Tube"-Modul (Foto: Nicholas Houchois)

Vancouver/Princeton/Berkeley/Singapur (pte004/20.08.2020/06:15) - Mit einem neuen Kühlungssystem lässt sich der Energieverbrauch im Vergleich zu einer konventionellen Klimaanlage halbieren. "Cold Tube" heißt das System, das Forscher der University of British Columb (UBC) http://ubc.ca , der Princeton University http://princeton.edu , der University of California, Berkeley http://berkeley.edu und des Singapore-ETH Centre http://sec.ethz.ch entwickelt haben.

Temperatur der Umgebung gleich

"Klimaanlagen kühlen die Luft um uns herum ab und entfeuchten sie - eine teure und nicht besonders umweltfreundliche Angelegenheit. Der Cold Tube dagegen absorbiert die Wärme, die von einem Menschen abgestrahlt wird", sagt Projektleiter Adam Rysanek von der UBC. Die Temperatur der Umgebungsluft bleibt dagegen konstant. Das physikalische Prinzip, das dahintersteckt, ist eine Eigenschaft von Wärmestrahlen. Sie werden von kalten Flächen angezogen - die Wärme wird von den zu kühlenden Personen gewissermaßen abgesaugt. Das vermittelt einen kühlenden Eindruck, obwohl die Umgebungstemperatur sich kaum ändert.

Das gelingt mit Decken- und Wandpaneelen, durch die kühles Wasser fließt - ein Verfahren, das nicht neu ist. Doch ohne eine Entfeuchtung der Luft, die wiederum Energie verbraucht, funktioniert es nicht. Verzichtet man darauf, kondensiert die feuchtwarme Luft an den Paneelen, so wie ein Glas mit kühler Limonade an einem heißen Tag beschlägt. Im Extremfall beginnt es dann im Raum zu regnen.

Auf Entfeuchtung gezielt verzichtet

Das Team um Rysanek verzichtet auf die Entfeuchtung und es kondensiert dennoch nichts, geschweige denn, dass es regnet. Sie entwickelten eine Haut, die Wasser abweist und luftdicht ist, Wärmestrahlen aber passieren lässt. Damit verhüllten sie die Paneele. Die Luftfeuchtigkeit, die kondensieren will, perlt davon einfach ab, ehe sich Tropfen bilden können.

Die Forscher haben in Singapur ein Demonstrationsmodul gebaut, dessen Decken und Wände mit den umhüllten Paneelen ausgestattet sind. Anschließend luden sie 55 nichtsahnende Probanden ein, um deren Temperatureindruck zu ermitteln. Die meisten sagten, sie fühlten sich wohl oder empfanden es sogar als kühl, obwohl die Luft feucht war und eine Temperatur von 30 Grad Celsius hatte.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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