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pte20200605014 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

China und Iran: Phishing-Angriff auf US-Wahlkampf

Google entdeckt Attacken auf Kampagnen der Präsidentschaftskandidaten Trump und Biden


Donald Trump: Hacker-Angriff auf Wahlkampagne (Foto: pixabay.com, geralt)
Donald Trump: Hacker-Angriff auf Wahlkampagne (Foto: pixabay.com, geralt)

Mountain View/Wien (pte014/05.06.2020/11:30) - Hacker aus dem Iran und China haben die Wahlkampagnen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden mit Phishing-Mails attackiert, heißt es von Google. Die Angriffe waren dem US-Tech-Riesen zufolge nicht erfolgreich, seien aber bedenklich, weil beide Gruppen von ihren jeweiligen Staaten unterstützt werden und bereits die Präsidentschaftswahl 2016 unter Manipulationsversuchen von außen gelitten hat.

"Viele Möglichkeiten der Manipulation"

"Online-Plattformen sind heute deutlich besser auf Manipulationsversuche vorbereitet als noch im Jahr 2016. Allerdings gibt extrem viele Möglichkeiten, den politischen Prozess zu beeinflussen. Durch Fake News und unterschwellige Nachrichten können Angreifer auch die Meinungen der Wähler lenken. Dafür müssen sie nur wissen, was eine bestimmte Zielgruppe hören will", erklärt Josef Pichlmayr, CEO von IKARUS Security Software http://ikarussecurity.com , gegenüber pressetext.

Beim Phishing-Betrug geben sich die Täter als Vertreter von Institutionen aus, um sich wichtige Informationen wie beispielsweise Passwörter zu erschleichen. Die von Google entdeckten Attacken richteten sich speziell auf einzelne Angestellte der beiden Wahlkampagnen. Google hat beide Teams auf die versuchten Attacken bereits aufmerksam gemacht.

Weitere Angriffe auf Wahlkampf erwartet

Mitarbeiter der Kampagnen sollten Google zufolge auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen setzen. Beispielsweise fügt das "Advanced Protection"-Tool des Konzerns E-Mail-Accounts zusätzliche Authentifizierungsschritte hinzu und macht sie für Hacker unzugänglicher. In den USA rechnen die meisten Online-Plattformen schon jetzt mit weiteren Manipulationsversuchen. So hat Facebook im Januar die Verwendung von Deepfakes verboten (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20200107007 ).

(Ende)
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