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pte20200602014 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

#BlackLivesMatter: Instagram blockiert Postings

System hält Hashtag wegen massiver Verwendung für Spam - Konzern will Fehler beheben


#BlackLivesMatter: Instagram blockiert Postings (Foto: unsplash.com, Clay Banks)
#BlackLivesMatter: Instagram blockiert Postings (Foto: unsplash.com, Clay Banks)

Menlo Park (pte014/02.06.2020/11:30) - Facebook-Tochter Instagram http://instagram.com blockiert momentan viele Postings, die den Hashtag "#BlackLivesMatter" verwenden. Dem Social-Media-Konzern zufolge liegt das an einem "Systemfehler". Weil User den Hashtag aufgrund der massiven US-Proteste gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt jetzt deutlich häufiger als zuvor verwenden, schätzt das System es irrtümlich als Spam ein.

"Stimmen müssen gehört werden"

"Unsere Technologie kommt hier fälschlicherweise zum Einsatz. Wir arbeiten daran, dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen. Wir wollen klarstellen, dass Instagram die Verwendung von #BlackLivesMatter unterstützt. Stimmen, die diesen Hashtag verwenden, müssen gehört werden", heißt es von Instagram.

Die US-weiten Demonstrationen sind auch für andere Social-Media-Plattformen ein heikles Thema. Die Video-App TikTok hatte kürzlich ebenfalls mit einem Systemfehler in Bezug auf #BlackLivesMatter zu kämpfen. Ein Bug habe dafür gesorgt, dass Videos mit diesem Hashtag scheinbar keine Aufrufe erhielten. TikTok entschuldigte sich für diesen Fehler.

Virtueller "Walkout" bei Facebook

Ein großes Thema für Social-Media-Plattformen ist, ob sie gegen aufhetzende Kommentare, darunter auch die von US-Präsident Donald Trump, vorgehen sollen. Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat beispielsweise mehrere Trump-Tweets als "gewaltverherrlichend" gebrandmarkt und den Zugang zu ihnen eingeschränkt. Trump kündigte daraufhin Maßnahmen zur Einschränkung sozialer Medien an.

Instagram-Mutter Facebook hat dieselben Kommentare auf der Plattform ohne solche Hinweise stehen lassen. Deswegen hagelt es von außerhalb, aber auch von innerhalb Kritik. So haben etwa 400 Angestellte aus Protest am vergangenen Montag einen virtuellen "Walkout" inszeniert. Dies bedeutet, dass die im Home Office sitzenden Mitarbeiter symbolisch damit gedroht haben, ihre Arbeit einzustellen.

(Ende)
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