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pte20200214015 Umwelt/Energie, Politik/Recht

Toleranzgespräche: Klimakrise als Chance nutzen

Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher: Diversität für Neustart nötig


Wien (pte015/14.02.2020/12:15) - Der menschgemachte Klimawandel hat eine Krise ausgelöst, der gewaltige Veränderungen zur Folge hat, an der Europa aber auch wachsen, Innovationen schaffen und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Doch um die Herausforderungen zu bestehen, muss der alte Kontinent neue Diversität in der Gesellschaft und Kultur zulassen. Das war der Grundtenor einer Podiumsdiskussion anlässlich der Programmvorstellung der Europäischen Toleranzgespräche 2020 http://fresach.org , die vom 27. Mai bis 30. Mai im Kärntner Bergdorf Fresach stattfinden. Das diesjährige Thema lautet "Exodus - Auszug aus dem Vertrauten".

"Diversität schafft Innovation"

Die Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher verglich die heutige Situation mit jener unserer Vorfahren in der Eiszeit. "Sie entschieden sich für den Exodus und wurden zu Nomaden. Indem sie in großen Gruppen wanderten, konnten sie überleben. Sie haben dabei Diversität zugelassen. Dadurch ergaben sich immer wieder Konflikte, aber durch deren Lösung konnte sich die Menschheit weiterentwickeln wie nie zuvor", erklärte die an der Universität Wien lehrende Wissenschaftlerin, auch bekannt durch ihre Auftritte als "Science Buster".

Mit dem aktuellen Klimawandel stehe wohl wieder ein Exodus bevor, meinte die Evolutionsbiologin. Doch dieses Mal wandern Menschen vor allem nach Europa ein, um zu überleben. Diese Entwicklung kann für verwöhnte Europäer unangenehm werden, da Konflikte und Verzicht unvermeidlich seien. Aber Diversität habe auch großes Potenzial. "Unsere Vorfahren wurden dadurch widerstandsfähiger und entwickelten sich weiter. Wir können heute viel von ihnen lernen. Durch Diversität können wir unsere Schwächen gegenseitig ausgleichen und durch die Konfrontation mit dem Fremden Innovationen schaffen", so Oberzaucher.

"Politik muss für Wandel begeistern"

Hannes Swoboda, Präsident des Kuratoriums der Europäischen Toleranzgespräche, pflichtete Oberzaucher in der Podiumsdiskussion bei. "Der Aufbruch ins Unbekannte ist die Anstrengung wert. Aufgabe der Politik ist es, die Menschen dafür zu begeistern. Sie dürfen nicht nur auf rationaler Ebene verstehen, wieso Veränderung nötig ist, sondern müssen dem auch emotional positiv zustimmen", meinte der ehemalige Listenführer der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament.

Die Psychologin Margarethe Prinz-Büchl sieht ebenfalls großes Potenzial in der jungen Generation, die sich bereits jetzt in der "Fridays for Future"-Bewegung für den Kampf gegen den Klimawandel und ein Umdenken in der Politik engagiert. "Es ist wichtig, dass wir unseren Kindern die Angst vor dem Unbekannten nehmen. Denn sie werden sich zwangsläufig an neue Bedingungen anpassen müssen", so das Resümee der Sprecherin des Denk.Raum.Fresach in Kärnten.

Helmuth A. Niederle, Präsident des PEN-Club Austria, bestätigte in seinem Statement, dass sich nicht nur der Mensch, sondern auch die Kultur nur durch Diversität weiterentwickeln könne. Gerade die österreichische Literaturgeschichte zeige, dass die ganz großen Werke von zugewanderten Persönlichkeiten gekommen seien. Harald Hafner, Chef des Travel Industry Club, forderte, dass wir alles in unserer Macht liegende tun müssen, um die weitere Umweltzerstörung aufzuhalten. Nicht nur für den Tourismus sei eine intakte Natur unerlässlich, sondern auch für die Lebensgrundlagen der Zukunft. "Wir dürfen nicht vergessen, dass uns gerade die Umwelt Diversität und neue Erfahrungen bietet", betonte Hafner.

Die Europäischen Toleranzgespräche finden vom 27. bis zum 30. Mai 2020 in Villach und in Fresach statt. Weitere Fotos von der Veranstaltung des Club Carinthia in der Oberbank Wien sind auf Fotodienst abrufbar. https://fotodienst.pressetext.com/album/3737

Die Presseaussendung zur Veranstaltung steht hier bereit. http://www.pressetext.com/news/20200214013

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
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