Leben

HIGHTECH

18.09.2019 - 12:30 | pressetext.redaktion
18.09.2019 - 10:00 | accent Gründerservice GmbH
18.09.2019 - 08:00 | INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH

BUSINESS

18.09.2019 - 13:30 | pressetext.redaktion
18.09.2019 - 13:00 | Pressetherapeut
18.09.2019 - 13:00 | IG Windkraft

MEDIEN

18.09.2019 - 13:45 | Kelly Ges.m.b.H.
18.09.2019 - 11:30 | pressetext.redaktion
18.09.2019 - 10:10 | pressetext.redaktion

LEBEN

pte20180829001 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Neue Medikamente für Rauchentzug entwickelt

Verlangen der Konsumenten nach Nikotin soll dank unterdrücktem Leberenzym verschwinden


Entwöhnung: Leberenzym dient als neuer Ansatz (Foto: pixelio.de, PeterFranz)
Entwöhnung: Leberenzym dient als neuer Ansatz (Foto: pixelio.de, PeterFranz)

Spokane (pte001/29.08.2018/06:00) - Forscher der Washington State University http://wsu.edu haben mehr als ein Dutzend Medikamentenkandidaten entwickelt, die das Verlangen von Rauchern nach Nikotin verringern sollen. Ermöglicht wird das durch die Verlangsamung des Abbaus im Körper. Die Wissenschaftler hoffen, dass diese Substanzen dabei helfen können, weniger zu rauchen oder sogar aufzuhören.

Enzym CYP2A6 ausschalten

Die im "Journal of Medicinal Chemistry" veröffentlichten Ergebnisse zielen auf das Leberenzym CYP2A6 ab, das Nikotin umwandelt. Kanadische Wissenschaftler erkannten bereits Mitte der 1990er-Jahre, dass Personen, die über weniger Kopien eines Gens für dieses Enzym verfügen, dazu neigen, weniger zu rauchen und weniger wahrscheinlich in eine Abhängigkeit geraten.

Nikotin löst die Freisetzung von Dopamin und Serotonin aus, zwei vom Körper produzierte Chemikalien, die Wohlbehagen auslösen. Wird es ungewandelt, kann es jedoch zu Entzugssymptomen wie einem Kribblen in Händen und Füßen, Schwitzen, Angst und Reizbarkeit kommen. Genau auf dieses Gefühl zielten die Forscher um Studienleiter Travis Denton ab. Denton kaute früher Tabak und arbeitet seit 15 Jahren an Forschungsansätzen zur Beendigung einer Nikotinsucht.

"Ich habe einen kalten Entzug gemacht und weiß, wie schwer das ist. Hätte das geholfen? Ich glaube schon. Menschen, die aufhören wollen, wollen das wirklich", sagt Denton. Sie schafften es nur nicht, weil es so unglaublich schwer sei. Könnte man einfach eine Tablette nehmen und die Entzugssymptome seien nicht so schwer, dann wäre das laut Denton eine wirkliche Hilfe beim endgültigen Aufhören.

Nebenwirkungen reduzieren

Gemeinsam mit seinem Kollegen Philip Lazarus hat Denton Dutzende Moleküle entwickelt, die sich an CYP2A6 binden und seine Fähigkeit, Nikotin umzuwandeln, hemmen. Laut Lazarus sollte die Unterdrückung von CYP2A6 keine Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben. "Könnten wir genau auf dieses Enzym abzielen, sollte es den Menschen gut gehen und es wäre leichter, weniger zu rauchen oder sogar ganz aufzuhören."

Bisher haben die Forscher ihre Medikamentenkandidaten dahingehend getestet, dass sie keine anderen wichtigen Enzyme in ihrer Funktion stören. So konnte die Anzahl der möglichen Medikamente auf 18 reduziert werden. Bestätigt die US-Arzneimittelbehörde http://www.fda.gov die Sicherheit eines Medikaments, können erste klinische Studien durchgeführt werden.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: bergmann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.207 Abonnenten
|
174.192 Meldungen
|
70.327 Pressefotos

IR-NEWS

18.09.2019 - 13:00 | GUB Investment Trust GmbH & Co. KGaA
18.09.2019 - 12:28 | aescuvest international GmbH
18.09.2019 - 10:00 | Wolfgang Steubing AG
Top