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pte20180808023 Unternehmen/Finanzen, Forschung/Technologie

Hyperloop investiert 500 Mio. Dollar in Spanien

Forschungszentrum soll 2020 eröffnet werden und 300 Jobs bringen

Hyperloop One: Tests laufen in Nevada (Foto: hyperloop-one.com)
Hyperloop One: Tests laufen in Nevada (Foto: hyperloop-one.com)

Bobadilla/Los Angeles (pte023/08.08.2018/13:30) - Das kalifornische Start-up Virgin Hyperloop One http://hyperloop-one.com wird in Spanien für 500 Mio. Dollar (rund 431 Mio. Euro) sein erstes Forschungszentrum in Europa errichten. Das Unternehmen, das von dem britischen Tycoon Richard Branson unterstützt wird und sich auf die Entwicklung eines neuartigen Hochgeschwindigkeits-Schienenverkehrssystems spezialisiert hat, hat hierfür eine Vereinbarung mit dem spanischen Eisenbahninfrastrukturkonzern Adif http://adif.es getroffen. Diese sieht vor, dass das neue Zentrum bereits 2020 seine Pforten öffnen und 250 bis 300 neue Arbeitsplätze bringen soll.

126 Mio. Euro Förderung

"Das geplante Forschungszentrum wird rund 19.000 Quadratmeter groß sein und in dem kleinen Städtchen Bobadilla in der südlichen Provinz von Malaga gebaut werden", heißt es in einem Statement von Virgin Hyperloop One. Nach seiner Eröffnung im Jahr 2020 sollen dort dann Komponenten für das Hyperloop-System entwickelt und getestet werden, um deren Sicherheit weiter zu verbessern. "Durch unsere Investition in Spanien kann das Land seine lange Tradition als ein innovativer, globaler Vorreiter im Transportwesen weiter ausbauen. Wir freuen uns über diese Partnerschaft für die Entwicklung der nächsten Generation von Transportsystemen", so das Start-up.

"Virgin Hyperloop One wird 126 Mio. Euro an öffentlichen Fördergeldern in Form von Krediten und Zuschüssen erhalten, um das neue Zentrum aufzubauen", erklärt das spanische Eisenbahninfrastrukturunternehmen Adif. Am neuen Standort sollen zwischen 250 und 300 Hightech-Fachkräfte eingestellt werden.

Drei Produktionssysteme bis 2021

Mit dem Hyperloop One soll ein völlig neues Transportmittel entstehen, das ähnlich einer Magnetschienenbahn funktioniert. Dank der Reduktion des Luftwiderstands während der Fahrt in einer speziellen Röhre können dabei zumindest theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 386 Kilometern pro Stunde erreicht werden. Im Moment befindet sich diese Technologie allerdings noch in der Entwicklung, erste Tests in der Wüste von Nevada laufen aber bereits. Laut Virgin Hyperloop One sollen schon 2021 drei Produktionssysteme in Betrieb genommen werden.



(Ende)
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