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pte20171214026 Umwelt/Energie, Auto/Verkehr

Umweltzone in Leipzig senkt Gesundheitsbelastung

60 Prozent weniger krebserregende Ruß-Partikel in Stadtmitte erwiesen


Leipzig von oben: Umweltzone zahlt sich aus (Foto: Femek, pixelio.de)
Leipzig von oben: Umweltzone zahlt sich aus (Foto: Femek, pixelio.de)

Leipzig (pte026/14.12.2017/13:59) - Seit Start der Umweltzone am 1. März 2011 ist die Belastung mit gesundheitsgefährdenden Bestandteilen im Feinstaub stark gesunken. Die Konzentrationen krebserzeugender Partikel der Diesel-Fahrzeuge wurden um mehr als die Hälfte reduziert. Dagegen ist die Belastung mit Stickoxiden trotz moderner Diesel nahezu konstant. Das ist das Ergebnis einer Studie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie http://www.smul.sachsen.de/lfulg und des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung http://tropos.de .

Schutz der Bevölkerung

Um die Wirkung der Umweltzone besser beurteilen zu können, wurde die Minderung der Motoremissionen durch einen Vergleich der Konzentrationen an der Straße mit denen im städtischen Hintergrund ermittelt. Der größte Minderungseffekt für Ruß und Ultrafeinstaub konnte an der Messstation Leipzig-Mitte aufgezeigt werden. Diese Messstation liegt im verkehrsreichen Zentrum des Innenrings der Stadt. Die Masse der krebserregenden Ruß-Partikel sank dort um etwa 60 Prozent, die Anzahl der ultrafeinen-Partikel reduzierte sich um etwa 70 Prozent.

Auch wenn die Gesamtmasse des Feinstaubes durch die Modernisierung der Fahrzeuge nur wenig vermindert wurde, konnten die Wissenschaftler belegen, dass die anfangs heftig diskutierte Umweltzone deutlich zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beiträgt. Forscher beider Einrichtungen hatten die Einführung der Umweltzone von Anfang an mit einem Sondermessprogramm begleitet und über sieben Jahre wissenschaftlich untersucht. Insgesamt wurden 13 Messstationen in Sachsen einbezogen. An sieben von ihnen hat das Team zusätzlich Ruß und Ultrafeinstaub gemessen.

(Ende)
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