Im Social Web bleibt es oft nur bei Empörung
Darauf reagierende Handlungen bleiben laut neuer Studie der Lancaster University meistens aus
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Richtig oder falsch: Als falsch Erkanntes führt kaum zu Aktionen (Bild: AvocetGEO, pixabay.com)
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Lancaster (pte004/13.05.2025/06:10)
Soziale Medien können zwar dazu beitragen können, das Bewusstsein für Ungerechtigkeiten zu schärfen. Die für kollektives Handeln wirklich entscheidenden Elemente, wie die Identifikation mit einer Sache und das Gefühl, etwas bewirken zu können, spielen in Online-Räumen jedoch kaum eine Rolle. Das zeigt eine Studie von Stefan Leach von der Lancaster University.
Empörung sorgt für Viralität
Dem Experten nach führt Empörung in den sozialen Medien keineswegs automatisch zu Handlungen, die den Anlass der Empörung aufs Korn nehmen. Leach und sein Team haben mehr als 1,2 Mio. Beiträge auf X analysiert, die Links zu fast 25.000 Petitionen auf Change.org enthielten. Die Plattform unterstützt Menschen, die Petitionen einreichen wollen.
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