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Mo, 10.10.2016 06:05
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pte20161010002 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen

"MachUp": Drohnen designen im Browser

Software soll Start-ups Aerodynamik-Entwicklung erleichtern
Drohnen-Design am Computer: Wird endlich zugänglich für alle (Foto: usu.edu)
Drohnen-Design am Computer: Wird endlich zugänglich für alle (Foto: usu.edu)

Logan (pte002/10.10.2016/06:05) - Die Software "MachUp" http://aero.go.usu.edu/machup bietet jetzt jedem die Möglichkeit, sich einfach im Browser im Drohnen-Designen zu versuchen. Entwickler Doug Hunsaker, Professor für Maschinenbau und Luftfahrttechnik an der Utah State University, will damit Start-ups im Drohnen-Geschäft und so letztlich auch der Allgemeinheit helfen. Denn MachUp soll es leicht machen, die Aerodynamik von Designs zu optimieren und sichere Drohnen zu entwickeln.

Aerodynamischer Rechner

Kompakte Drohnen erobern zunehmend den Alltag, beispielsweise als fliegende Sensoren in Forschung und Landwirtschaft oder für Zustellungen. MachUp soll es Neueinsteigern erleichtern, auf dem Wachstumsmarkt mitzuspielen. "MachUp erlaubt dem Nutzer ein Fluggerät zu designen. Die Software wird aerodynamische Informationen berechnen", erklärt Hunsaker. Zur Nutzung der Standard-Version reicht ein Browser, mittels modernem 3D-Web-Rendering werden Designs dargestellt. Für fortgeschrittenere User gibt es zudem eine Pro-Version zum Download, die noch umfangreichere Funktionen bietet.

Das kostenlose Tool soll den Zugang zum Drohnen-Design erleichtern. Denn zu Software, mit der große Luftfahrunternehmen Aerodynamik-Analysen durchführen, hat "der Durchschnittstyp im Normalfall keinen Zugang", so Hunsaker. Falls doch, seien die Lizenzgebühren für Private oder kleine Start-ups oft erdrückend. Gerade die Letzteren sieht der Experte aber als wichtig für die kommerzielle Entwicklung. "Jede Mission ist anders, jede Anwendung wird eine einzigartige Drohne erfordern, die für einen sicheren und effizienten Einsatz designt werden muss", erklärt er. Eben das soll die Veröffentlichung von MachUp erleichtern.

Starrflügel-Einschränkung

Laut Utah State ist MachUp ausgiebig getestet. Denn dutzende Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie die auf Luft- und Raumfahrtechnik spezialisierte Privatuni Embry Riddle http://erau.edu haben das Programm bereits genutzt. Eine wesentliche Einschränkung hat MachUp aber dennoch: Das Programm dient nur der Entwicklung von Starrflügel-Drohnen. Solche Fluggeräte kommen beispielsweise für Agrar-Projekte oder bei der Medizin-Zustellung in Ruanda zum Einsatz (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20160406004 ).

Im Consumer-Segment spielen Starrflügler aber eine untergeordnete Rolle. Dort sind Quadcopter wie die "AR Drone" von Parrot http://parrot.com oder die "Phantom"-Reihe von DJI http://dji.com beliebter, die dank ihrer Konstruktion auch an fester Position schweben können. Bei bestimmten kommerziellen Anwendungen geht der Trend eher zu Quadcoptern. Dazu zählen Zustell-Drohnen für den urbanen Raum, wie sie beispielsweise Amazon entwickelt.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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