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pts20150909026 Umwelt/Energie, Produkte/Innovationen

KompOskar an "Mama Kompost" verliehen

Kompost vergoldet den Boden: "Fruchtbare Böden aufbauen!"


Münchendorf (pts026/09.09.2015/17:15) - In einer feierlichen Zeremonie wurde am 4. Internationalen Praktikertag Kompostierung von einer Fachjury erstmals der "KompOskar" vergeben. Sie ist eine lebende Legende, weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt und hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Siegfried der Kompostierung gewidmet. Die Volksschullehrerin Uta Lübke gilt in Fachkreisen als die "Mama Kompost". Unermüdlich lehrte sie weltweit Jung und Alt richtig zu kompostieren. Für ihr Lebenswerk erhielt sie den "KompOskar". Im Rahmen der Veranstaltung wurden weitere drei Kompostierer für ihr hochwertiges Produkt mit dem "KompOskar" ausgezeichnet:

Platz 1: Kompostanlage Andrea Höglinger, Hörsching, OÖ
Platz 2: Kompostanlage Sonnenerde Kulturerden GmbH, Gerald Dunst, Riedlingsdorf, Bgld.
Platz 3: Kompostanlage MTS Kompost, Thomas Seitz, Pichl bei Wels, OÖ

Ohne hochwertigen, nährstoffreichen Boden wird der Planet Erde wertlos. Kunstdünger kann zwar vorübergehend dem Boden einen Mehrertrag abtrotzen, das Ziel aber muss sein, "fruchtbare Böden mit ausreichendem Humusgehalt aufzubauen", erklärt Hubert Seiringer, Präsident der österreichischen Arbeitsgemeinschaft Kompost und Biogas. Die dramatische Verknappung von fruchtbaren Böden ist ein weltweit sträflich unterschätzter Vorgang und die Kompostierung ist die Schlüsseltechnologie für einen nachhaltigen Humusaufbau.

Verwerten geht vor Verbrennen
Seit den frühen Neunzigerjahren wird in Österreich professionell kompostiert. 444 Kompostanlagen stellen jährlich aus rund einer Million Tonnen biogener Abfälle wertvollen Kompost her. Beeindruckende Fortschritte wurden in den letzten Jahrzehnten erzielt. "Die gute Zusammenarbeit zwischen Herstellern von Kompostierungsanlagen und Anlagenbetreibern ist das Geheimnis des Erfolges", freut sich Präsident Seiringer. Aber es gilt auch, wachsam gegenüber einer möglichen Fehlentwicklung bei der Kompostnutzung zu sein.

"Auf jeden Fall muss eine natürliche Kreislaufnutzung einer thermischen Verwertung vorgezogen werden", stellt Seiringer unmissverständlich fest. So ist die Kompostierung beziehungsweise die Vergärung in der Abfallhierarchie klar vor der Verbrennung bzw. thermischen Nutzung zu reihen, da diese ein Überspringen einiger Nutzungsstufen bedeutet und daher blinde Ressourcenverschwendung ist. Die große Herausforderung für die Zukunft ist somit die intensive Suche nach vertretbaren Lösungen: Welche organischen Rohstoffe sollen mit der geeigneten Technik kompostiert oder vergoren und welche unter bestimmten Umständen thermisch genutzt werden?

Sauberer Rohstoff ist die große Herausforderung
Kompostieren ist ein Gemeinschaftswerk, das die gesamte Bevölkerung betrifft. "Wir sind auf die Mithilfe jedes Einzelnen angewiesen", erklärt Robert Tulnik, Fachbereichsleiter Kompost der ARGE Kompost und Biogas. Saubere Trennung des Biomülls in der Biotonne sei die Voraussetzung für den Erfolg. Hier bedürfe es noch groß angelegter Aufklärungsarbeit. Vor allem Plastik und anorganische Stoffe machen zu schaffen. Tulnik: "Die exakte Trennung ist oft nur ein kleiner Handgriff für den Einzelnen, aber ein großer Nutzen für die Natur!"

Erfolg wird mit "KompOskar" prämiert
Kompostieren ist eine Art Kunsthandwerk. Erfahrung und Herz, Genauigkeit und Gespür gehören dazu und die Ergebnisse sind messbar. Daher vergab die ARGE Kompost und Biogas im Rahmen des 4. Internationalen Praktikertages erstmalig den "KompOskar" für den wertvollsten Kompost Österreichs.

Internationales Treffen - weltweit größte Demo-Show
Die Internationale Kompostbranche fand heuer am 9. September 2015 ein Stelldichein in Münchendorf bei Wien beim 4. Internationalen Praktikertag am Betriebsgelände des Kompostwerkes Szihn. Rund 1.000 Besucher sowie alle relevanten Hersteller der Branche waren anwesend. Es handelt sich dabei um die weltweit größte Demo-Show der Kompostbranche.

(Ende)
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