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pte20140217018 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

"I love you": Facebook weiß es zuerst

Netzwerk sieht Beziehungen durch stetige Zunahme der Postings vorher


Liebe: Facebook prognostiziert Beziehungen (Foto: pixelio.de/O. Thaler)
Liebe: Facebook prognostiziert Beziehungen (Foto: pixelio.de/O. Thaler)

Menlo Park (pte018/17.02.2014/12:05) - Facebook kann schon drei Monate bevor zwei User ihren Beziehungsstatus ändern vorhersagen, ob es zwischen den beiden zu einer Annäherung kommt. Zu diesem Schluss kommen Datenanalysten bei Facebook, die ihre Ergebnisse in einem offiziellen Blog-Post http://on.fb.me/1kHPd9A veröffentlicht haben. Den Experten zufolge lässt sich während dieses Zeitraumes eine kontinuierliche Zunahme an Postings zwischen dem zukünftigen Pärchen beobachten.

Höhepunkt zwölf Tage vor Update

Die Datenexperten haben rund 18 Mio. Facebook-Beiträge von 480.000 Paaren analysiert, die ihren Status während dieser Zeit von "Single" zu "in einer Beziehung" geändert haben. Den Ergebnissen zufolge beginnt die Annäherung mit freundlichen Einträgen und gegenseitigem Nachrichtenaustausch. Dieser erreicht etwa zwölf Tage vor Bekanntgabe der Beziehung mit durchschnittlichen 1,67 Postings pro Tag seinen absoluten Höhepunkt.

Während es 85 Tage vor Änderung des Status noch durchschnittlich 1,53 Nachrichten pro Tag sind, geht die Anzahl ab Beginn der Beziehung wieder zurück. Laut Spezialisten ist weniger Online-Interaktion jedoch kein schlechtes Zeichen. "Wahrscheinlich entschließen sich Paare dazu, mehr miteinander zu unternehmen. Das Liebeswerben ist zu Ende und die Interaktionen im Internet werden durch echte gemeinsam verbrachte Zeit ersetzt", so heißt es im Blog-Post.

Abnehmende Online-Interaktion normal

Zusätzlich haben die Analysten herausgefunden, dass die geteilten Beiträge vor dem Statusupdate zu "in einer Beziehung" tendenziell immer positiver und aufmerksamer werden. Um dies festzustellen, haben die Experten den Fokus in erster Linie auf Wörter wie "Liebe", "nett" und "glücklich" gelegt, die positive Emotionen zum Ausdruck bringen und diese mit eindeutig negativ besetzten Wörtern, darunter "Hass", "Scherz" und "böse", verglichen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
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