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Kunsttherapie-App "Art as Therapy" erbobert Web

Ausgewählte Werke spenden Nutzern Trost durch Hintergundstorys


Gemälde: kann bei Kummer helfen (Foto: twotwentyseven.com)
Gemälde: kann bei Kummer helfen (Foto: twotwentyseven.com)

Zürich/Hamburg (pte015/07.10.2013/12:41) - Kunst als Therapie stürmt das Internet. Dank einer neuen Anwendung können Hilfesuchende von der innovativen Behandlungsform online profitieren. Die App "Art as Therapy" http://bit.ly/17EOCxW ist vom britisch-Schweizerischer Schriftsteller Alain de Botton entwickelt worden und kann auf jedem beliebigen Browser genutzt werden. Bei dieser Applikation dienen die Kunstwerke primär dazu, Zugang zu den Betroffenen zu finden und diesen bei ihren Lebenskrisen durch handverlesene Botschaften und Hintergrundstorys zu unterstützen.

Kein Ersatz für Psychotherapie

Experten warnen dennoch vor den Nachteilen dieses Programms. "Diese Anwendung stellt ausschließlich eine mechanische Möglichkeit dar, die keinesfalls als Ersatz zu einer herkömmlichen psychologischen Behandlung herangezogen werden sollte. Obwohl derartige Apps zum Nachdenken über hilfreiche Lösungsansätze anregen können, werden individuelle Problematiken, die meist eine professionelle Psychotherapie erfordern, vernachlässigt", unterstreicht Psychologe Michael Thiel http://psychologethiel.de im pressetext-Interview.

Aus diese Gründen sei diese Software vor allem für Menschen, die unter tief sitzenden psychischen Beschwerden leiden, ungeeignet. "Wenn jemand unter schweren Depressionen leidet oder sogar selbstmordgefährdet ist, könnte ein Bild, welches nicht sorgsam ausgewählt ist, ein zusätzliches Risiko darstellen", erläutert Thiel. "Mein Fazit ist daher, dass diese App durchaus eine Bereicherung für jene sein kann, die sich mit gewissen Themen auseinandersetzen wollen, psychisch relativ stabil sind und sich keine vollkommene Veränderung davon erwarten", so Thiel.

Hilfe bei alltäglichen Belastungen

Dabei können die Nutzer zwischen spezifischen Bereichen wie zum Beispiel Politik, Liebe und Arbeit entscheiden, welche sie in ihrem Leben als besonders belastend empfinden. Anschließend kann von mehreren Sätzen, die zu der entsprechenden Kategorie zur Auswahl stehen, jener angeklickt werden, der die Sorgen des Betroffenen am ehesten trifft. Schlussendlich erscheint das zu dieser Problematik passende Kunstwerk mit detaillierter Hintergrundgeschichte, wodurch dem User Trost gespendet werden soll.

Diese spezielle Form der psychologischen Behandlung, in der Gemälde, Skulpturen und andere Kunstwerke zum Einsatz kommen, um den Umgang mit alltäglichen Strapazen zu erleichtern, erfreut sich heutzutage zunehmend wachsender Beliebtheit. Erstmals haben Hilfesuchende auch die Möglichkeit, dieses einzigartige Angebot über das Internet zu nutzen. Die künstlerischen Darstellungen werden dabei entweder aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte oder der Botschaft, welche die dem Rezipienten vermitteln, selektiert.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
Tel.: +43-1-81140-319
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