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Do, 07.03.2013 06:00
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pte20130307001 Politik/Recht, Kultur/Lifestyle

I love you: Online-Hochzeiten boomen in den USA

"Proxy Marriages" vor allem unter Immigranten im Trend
Hochzeit: Online-Ehen immer beliebter (Foto: pixelio.de, S. Schmitz)
Hochzeit: Online-Ehen immer beliebter (Foto: pixelio.de, S. Schmitz)

New York/Feistritz (pte001/07.03.2013/06:00) - Online-Hochzeiten über Skype - genannt "Proxy Marriages" - erfahren in den USA einen Aufschwung innerhalb bestimmter Immigranten-Gruppen. In der heutigen Internet-Zeit finden Singles nicht nur den passenden Partner verstärkt online, sondern heiraten diesen auch auf gleiche Weise. Proxy Marriages sind in einigen Staaten legal und ermöglichen eine Hochzeit auch in Absenz des Partners. Während sie bereits zu Zeiten des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Anklang fanden, wurden sie auch in den USA ab und an durchgeführt, um den Frauen von Soldaten beim Todesfall eine Hinterlassenschaft zu gewährleisten, berichtet die New York Times.

Online-Dienst erleichtert Schwindel

Heute werden die virtuellen Eheschließungen vor allem in Immigranten-Gemeinschaften durchgeführt, die ihren Ehepartner im Heimatland gefunden haben und sich die Reise nicht leisten können. Durch diesen Trend wird jedoch auch vermehrt Heiratsschwindel und Frauenhandel befürchtet. Auch wenn auch bei Eheschließungen mit persönlicher Anwesenheit und Einreichung aller Dokumente Schwindeleien passieren können, vereinfacht die Online-Variante Schwindeleien ungemein.

Dass Internet-Hochzeiten Heiratsschwindeleien vorantreiben können, ist laut Manuela Wieser, Geschäftsführerin der Hochzeitsagentur Brautzauber http://brautzauber.at , zweifellos möglich. "Wichtig ist, ob die Einbürgerung überhaupt rechtens ist. Zusätzlich müssen verschiedene Dokumente beim Standesamt vorgelegt werden", sagt sie. In Österreich sei dies jedoch gesetzlich gar nicht möglich, da beide Partner persönlich erscheinen müssen, auch wenn die Papiere eingereicht sind.

Proxy Marriages in Österreich unbekannt

Wenngleich Ferntrauungen während des Zweiten Weltkriegs in Österreich üblich waren, unterliegt die Eheschließung heute mehreren Voraussetzungen. Grundsätzlich sind hierzulande die Personen von einer Heirat ausgeschlossen, die entweder blutsverwandt sind, ein Adoptiv-Verhältnis aufweisen oder eine Doppelehe eingehen würden. "Online-Hochzeiten sind in Österreich unbekannt", sagt Wieser.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Andreea Iosa
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail:
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