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pte20130211017 Tourismus/Reisen, Forschung/Entwicklung

Etrusker kommen aus Italien, nicht aus Anatolien

Forscher untersuchen DNA-Spuren an 2.000 Jahre alten Überresten


Etruskermaske: Ursprung liegt in in Italien (Foto: pixelio.de, Templermeister)
Etruskermaske: Ursprung liegt in in Italien (Foto: pixelio.de, Templermeister)

Mailand (pte017/11.02.2013/13:45) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Tecnologie Biomediche http://bit.ly/XpzcrV hat in Zusammenarbeit mit der Universität Ferrara http://unife.it und der Universität Florenz http://unifi.it neue Erkenntnisse über die geografische Herkunft der Etrusker gewonnen.

Danach ist das 800 bis 100 vor Christus überwiegend in der Toskana, Umbrien und im Latium lebende Volk nicht wie ursprünglich angenommen aus dem kleinasiastischen Lydien eingewandert, sondern - wie bereits von dem römischen Historiker Dionisio di Alicamasso vermutet- schon immer in Italien ansässig.

Nachfahren leben noch

Untersucht wurden DNA-Spuren an mehr als 2.000 Jahren alten sterblichen Überresten. "Wir haben festgestellt, dass es keine Verwandschaft zwischen den Knochenfunden aus Kleinasien und denen aus Etrurien gibt", bestätigt Projektleiter Guido Barbajani von der Universität Ferrara gegenüber pressetext.

Zwar habe es auch Migrationen aus Anatolien gegeben. Die dazugehörige DNA gehe jedoch auf Zeiten der Prähistorie zurück. "Einige Etrusker weilen immer noch unter uns", so der italienische Wissenschaftler. Bei Bewohnern von Volterra und des Casentino-Tales bei Arezzo sei nämlich DNA nachgewiesen worden, die mit der DNA der Etrusker vor 2.500 Jahren identisch ist.

Sequenzierung angewendet

"Diese Erkenntnisse konnten nur einer multidisziplinären Zusammenarbeit gewonnen werden", unterstreicht CNR-Forscher Ermanno Rizzi. Von besonderem Nutzen sei die Anwendung des Sequenzierungsverfahrens "Next Generation Sequencing". Mithilfe des hochauflösenden Bildmaterials konnten DNS-Moleküle selbst bei sehr schlecht erhaltenen und mit nur sehr wenigen genetischen Informationen ausgestatteten Funden aufgespürt und analysiert werden.

Die Untersuchung öffnet neue Wege zur archäologischen Erforschung von Aufstieg, Kultur und Untergang des Etruskervolkes. Einzelheiten können in der Fachzeitschrift Plos One nachgelesen werden.

(Ende)
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Ansprechpartner: Harald Jung
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