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pte20120630004 Unternehmen/Wirtschaft, Forschung/Entwicklung

Geschäftsführer beklagen lahme IT

Ressourcen können App-Nachfrage nicht decken


Serverraum: Investitionen in IT zahlen sich aus (Foto: pixelio.de, C. Höhren)
Serverraum: Investitionen in IT zahlen sich aus (Foto: pixelio.de, C. Höhren)

Berlin (pte004/30.06.2012/06:15) - IT-Abteilungen bekommen eine immer wichtigere Rolle, wenn es um maßgeschneiderte Angebote für Mobilgeräte der Kunden geht. Sie haben das Potenzial, Träger der Innovation zu sein, indem sie etwa Punktgenauigkeit durch enorme Datenanalyse ermöglichen. Das genaue Gegenteil belegt allerdings eine aktuelle Forrester-Umfrage unter über 7.000 Business- und IT-Führungskräften in den USA und Europa. Die IT bekommt beim Mobile Business die Note "Ungenügend" - sie ist zu langsam.

Zwischen IT und Geschäftsführern liegt ein tiefer Graben, der auf unterschiedlicher Zielsetzung beruht, ortet Michael Kallus. Die Chief Information Officers (CIOs) pochen bei IT meist auf Kostenreduktion und auf deren Betrieb im Unternehmen. Ohne Steigerung des Innovations-IQs werden sie jedoch neue und separate Business-Gruppen entstehen sehen, die Technologie im Unternehmen vorantreiben. Dieser Prozess könnte laut Forrester der IT zunehmend das Heft aus der Hand nehmen.

Pflege der Saurier

Bestätigung kommt von Ralf Rottmann vom Kölner App-Spezialisten Grandcentrix http://grandcentrix.net gegenüber pressetext. "Die IT ist so langsam auf dem Weg ins Grab. Impulse für mobile Applikationen kommen selten aus den IT-Abteilungen. Da dominieren eher Marketing, Vertrieb und Sales."

Wer Dinosaurier am Leben erhalten müsse, könne sich nicht um mobile, Social Media und lokale Kundenservice-Lösungen kümmern, kritisiert Harald Henn, Geschäftsführer von Marketing Resultant http://marketing-resultant.de . "So unzufrieden die Manager mit ihrer IT auch sind, wird der Löwenanteil der meisten IT-Budgets und Ressourcen dennoch darauf verwandt, bestehende Systeme am Leben zu erhalten." Die Komplexität veralteter IT-Landschaften lasse kaum Raum für neue Technologien, zudem überholten Kunden und Märkte mit ihren Anforderungen viele Unternehmen bei der IT.

Neuer Job für CIOs

"Die IT-Abteilung, die CIOs und alle Verantwortungsträger müssen sich stärker als Enabler für neue Business-Modelle sehen. Bei dieser Überlegung tritt der Kern der Innovation in den Vordergrund. Innovative CIOs sind Möglichmacher für neues Geschäft und geben sich nicht damit zufrieden, die IT nur auf Kosteneffizienz zu trimmen", fasst Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski http://harveynash.com/de die Studie im pressetext-Gespräch zusammen.

So werde die Nachfrage am Markt derzeit hauptsächlich durch Applikationen für das mobile Internet und für Tablet-Software geprägt. "Dabei wird der akute Mangel an digitaler Kompetenz immer problematischer", betont IT-Experte Nadolski. CIOs könnten eigentlich Kapital aus ihrem technologischen Verständnis schlagen und zu Change Agents mutieren - als "Chief Mobility Officer", die die aufkeimenden Mobile- und Tablet-Aktivität durch Kunden und Mitarbeiter koordinieren und erleichtern.

Kundenservice per App

"Um schlechten Kundenservice aus der Welt zu schaffen, benötigen Unternehmen eine umfassende, unternehmensübergreifende Strategie, die sowohl Mobile als auch Social Media einbezieht", fordert Andreas Lendner vom Software-Unternehmen Genesys http://genesyslab.com . So sei es heute schon möglich, den Kundenservice über mobile Apps auf das Smartphone zu bringen. Da diese Strategie Unternehmen tatsächlich voranbringe und integriere, geschehe ihre Reihung hinter Social Media zu Unrecht.

(Ende)
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Ansprechpartner: Gunnar Sohn
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