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pte20120420026 Forschung/Entwicklung, Kultur/Lifestyle

Umgang mit Tod macht lebenslustig

Bewusstsein über eigenes Ende fördert Menschlichkeit


Engel: Friedhofspaziergang kann glücklich machen (Foto: pixelio.de, Jörg Sabel)
Engel: Friedhofspaziergang kann glücklich machen (Foto: pixelio.de, Jörg Sabel)

Wien (pte026/20.04.2012/16:30) - Beschäftigung mit dem Tod deprimiert nicht, sondern macht glücklicher und sozialer. Zu diesem Schluss kommt Kenneth Vail von der University of Missouri http://missouri.edu . Mit seinem Team hat er Studien gesammelt, die bestätigen, dass sich die Auseinandersetzung mit dem Tod positiv auf das Leben auswirkt.

Tod bringt Toleranz und Pazifismus

Die Analyse der aktuellen Literatur zum Thema zeigt, dass sogar die unbewusste Beschäftigung mit der Endlichkeit förderlich für den Umgang mit den Problemen des Lebens sein kann. So ist ein Spaziergang über den Friedhof nicht etwa gruselig oder betrüblich, sondern fördert sogar die körperliche Gesundheit. Zudem sind Menschen, die sich mit dem Tod beschäftigen - ob bewusst oder unbewusst - sozialer zu Mitmenschen.

"Andere Feldversuche und Laborexperimente haben diese und ähnliche Befunde repliziert. Das Bewusstsein des Todes erhöht die Toleranz, die Mitmenschlichkeit, die Empathie und sogar den Pazifismus", sagt Vail. Wenn sich Menschen an ihre Endlichkeit erinnern, entscheiden sie sich auch für eine gesündere Ernährung, rauchen weniger und treiben mehr Sport.

Mehr Bejahung des Lebens

Jörg Bauer, Sprecher von Aspetos http://aspetos.at , ein von Bestattern finanziertes soziales Netzwerk, kann die Ergebnisse aus eigener Erfahrung bestätigen. "Leute, die sich intensiv mit dem Thema befassen, sind lebensbejahender", sagt Bauer gegenüber pressetext. Alltägliche Probleme verlören an Relevanz. "Würden 100 Prozent der Menschheit ihre Endlichkeit erfassen, gebe es Weltfrieden. Wenn sich die Menschen bewusst machen, dass das Leben endlich ist, wird niemand jemandem weh tun wollen."

Nur laufe unser Wirtschaftssystem nicht auf der Basis von Mitmenschlichkeit. "Das Bewusstsein über das eigenen Ende wäre schlecht für die Wirtschaft in ihrer jetzigen Form. Aber diese Wirtschaft ist schlecht für den Menschen - was wir brauchen, ist eine gesunde Wirtschaft", so das Credo Bauers.

(Ende)
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