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pte20120109020 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Alzheimer-Demenz: Auslöser werden aufgestöbert

Leipziger Hirnforscher klären komplexe Folgen von Entzündungen


Pflege einer Dementen: viele Ursachen ungeklärt (Foto: pixelöio.de, G. Altmann)
Pflege einer Dementen: viele Ursachen ungeklärt (Foto: pixelöio.de, G. Altmann)

Leipzig (pte020/09.01.2012/13:25) - Wissenschaftler aus Leipzig, München, Osnabrück und Erlangen-Nürnberg erforschen derzeit die Auslöser für chronische Entzündungsvorgänge, die mit der Alzheimer-Demenz einhergehen. Die Biotech-Firma Probiodrug http://www.probiodrug.de ist in das Vorhaben integriert. Ziel des dreijährigen Verbundprojekts im Kompetenznetz Degenerative Demenzen ist es, grundsätzliche Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung aufzuklären und neue Erkenntnisse zur medikamentösen Behandlung dieser noch immer unheilbaren Krankheit zu gewinnen, erklärt Steffen Roßner vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig http://uni-leipzig.de gegenüber pressetext.

Wer rastet, der rostet

Die Forscher fragen sich, ob die Alzheimer-Demenz mit dem Alter irgendwann in jedem Fall kommt. "Es gibt Menschen, die können so alt werden, wie sie wollen, die bekommen kein Alzheimer", sagt Roßner. Die alte Redewendung "Wer rastet, der rostet" finde bei dieser Krankheit Anwendung. "Wer aktive Hobbys hat und sich viel an der frischen Luft bewegt, neigt weniger stark zu einer Alzheimer-Demenz."

Die Erkrankung ist von chronischen Entzündungsvorgängen im Gehirn begleitet. Diese Entzündungsvorgänge sind die Immunantwort auf das Absterben von Nervenzellen und auf die Bildung von krankhaften Eiweißablagerungen. Eine überschießende Entzündungsreaktion kann allerdings sowohl die Funktion von Nervenzellen beeinträchtigen als auch zum weiteren Absterben von Nervenzellen beitragen.

Simulationen entscheidend

Die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Absterben von Nervenzellen und Entzündungsprozessen sind bisher wenig erforscht worden, bieten aber neue therapeutische Ansätze, um in das Krankheitsgeschehen eingreifen zu können. Roßner leitet die Leipziger Arbeitsgruppe, die sich mit verschiedenen Modellen, die Aspekte entzündlicher neurodegenerativer Prozesse simulieren, an dem Konsortium beteiligt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung http://bmbf.de stellt für den Forschungsverbund drei Jahre lang insgesamt mehr als eine Mio. Euro zur Verfügung. Die Forschungen der Arbeitsgruppe Roßners werden mit etwa 220.000 Euro gefördert. Die beteiligten Wissenschaftler wollen standortübergreifend untersuchen, was die Entzündungsvorgänge auslöst, welche Rolle sie im Krankheitsverlauf spielen und wie sie beeinflusst werden können.

(Ende)
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