Leben

HIGHTECH

17.07.2019 - 15:00 | BellEquip GmbH
17.07.2019 - 12:30 | pressetext.redaktion
17.07.2019 - 10:00 | Schneider Electric GmbH

BUSINESS

17.07.2019 - 13:35 | FH St. Pölten
17.07.2019 - 13:30 | pressetext.redaktion
17.07.2019 - 12:30 | VE Vision Education GmbH

MEDIEN

17.07.2019 - 11:30 | pressetext.redaktion
17.07.2019 - 06:15 | pressetext.redaktion
16.07.2019 - 13:30 | pressetext.redaktion

LEBEN

pte20111031005 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Medikamente gegen alle HIV-Typen wirksam

Weltweite Wirkung trotz Wandlungsfähigkeit des Aids-Erregers


Tabletten: Präparate helfen gegen alle HIV-Subtypen (Foto: pixelio.de, Thielen)
Tabletten: Präparate helfen gegen alle HIV-Subtypen (Foto: pixelio.de, Thielen)

Zürich (pte005/31.10.2011/10:00) - Obwohl sämtliche Medikamente gegen den Aids-Erreger HIV in Nordamerika oder Europa hergestellt wurden, wirken sie auch gegen Virentypen aus Afrika und Asien. Das konnten Schweizer Wissenschaftler in einer Studie nachweisen. Der Virus ist sehr wandlungsfähig. In der westlichen Welt, wo die meisten Medikamente entwickelt und getestet werden, dominiert der sogenannte Subtyp B. "Man kann die Viren aufgrund des Genoms in verschiedene Subtypen einteilen", erklärt Huldrych Günthard, Leitender Arzt am UniversitätsSpital Zürich http://usz.ch .

Ziel der Studie war es herauszufinden, ob die Medizin gegen alle Virustypen wirkt. Denn weltweit sind 90 Prozent der Personen mit anderen Virentypen infiziert. Einige Experten befürchteten, dass HIV-Therapien nur gegen den Subtyp B wirkten. Diese Bedenken sind unbegründet, wie die Forscher nun zeigen.

Mittel gegen alle HI-Subtypen

"Bisherige Untersuchungen krankten meist daran, dass Patienten mit unterschiedlichem genetischen Hintergrund verglichen wurden, die mit verschiedenen HIV-Subtypen infiziert waren", sagt Studienleiter Huldrych Günthard. Dadurch sei bisher unklar gewesen, ob ein Therapieerfolg auf den Subtyp oder auf die Ethnie des Trägers zurückzuführen ist.

Für den Erfolg einer HIV-Therapie in Afrika oder Asien spielen auch andere Umstände eine Rolle, etwa genetische Faktoren - aber auch, wie gut Patienten die Empfehlungen der Ärzte befolgen, sagt der Mediziner. Nun könne man aber zumindest ausschließen, dass die existierenden Therapien gegen Virentypen, die in Afrika und Asien dominieren, weniger gut in Schach zu halten sind. Auch für die Schweiz seien die Resultate wichtig: Wie in ganz Europa und Nordamerika werden hier nämlich Nicht-B-Subtypen des HI-Virus immer häufiger.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi
Tel.: +49-30-29770-2519
E-Mail: mahmoodi@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.207 Abonnenten
|
172.746 Meldungen
|
69.429 Pressefotos
Top