pte20100302022 Produkte/Innovationen, Technologie/Digitalisierung

Opera 10.50 greift nach Browser-Speedkrone

Schneller Release zum Start des Windows-Auswahlbildschirms


Opera 10.50: Kein Menübalken bedeutet mehr Platz für visuelle Tabs (Foto: Opera)
Opera 10.50: Kein Menübalken bedeutet mehr Platz für visuelle Tabs (Foto: Opera)

Oslo (pte022/02.03.2010/12:20) Der Browserhersteller Opera http://www.opera.com hat heute, Dienstag, Version 10.50 seines Desktop-Browsers veröffentlicht. Mit einer neuen JavaScript-Engine und einer neuen Grafikbibliothek greift Opera 10.50 dabei nach der Performancekrone unter den Desktop-Browsern. Weiters setzt Opera auf eine effizientere Nutzung des Bildschirmplatzes und einen Private-Browsing-Modus auch in einzelnen Tabs.

Zunächst ist der neue Browser nur für Windows verfügbar. "Opera 10.50 hat unter Windows schneller Endprodukt-Qualität erreicht als auf anderen Plattformen", erklärt Opera-Sprecherin Katrin Jaakson gegenüber pressetext. Freilich könnte die äußerst zügige Veröffentlichung knapp drei Wochen nach der ersten Beta auch mit einem speziellen Windows-Fokus zusammenhängen. Denn so steht der schnelle Opera 10.50 rechtzeitig für den Windows-7-Browserauswahlbildschirm bereit.

Geschwindigkeitsschub

"Opera 10.50 ist bei fast allen Geschwindigkeitstests der schnellste Browser", sagt Opera-CEO Lars Boilesen. Nachdem Opera 10.10 bei JavaScript-Vergleichstest regelmäßig Vorletzter und nur dem Internet Explorer 8 überlegen war, ist die neue Version laut Opera in diesem Bereich bis zu siebenmal schneller. Sie kann selbst die WebKit-Browser Safari 4 und Chrome 4 beim WebKit-Benchmark SunSpider schlagen. Für diesen JavaScript-Leistungsschub sorgt die Engine Carakan, während die Grafikbibliothek Vega um bis zu dreimal schnelleres Rendering als bei Opera 10.10 verspricht.

In Sachen Nutzererfahrung setzt Opera indes darauf, den klassischen Menübalken durch einen Menü-Button zu ersetzen. So bleibt auf dem Bildschirm beispielsweise für visuelle Tab-Previews mehr Platz. Was die Privatsphäre betrifft verspricht Opera 10.50 als erster Browser die Möglichkeit, in einem einzelnen Tab oder einem eigenen Fenster im Privatmodus zu surfen. Firefox beispielsweise schließt die normale Browsersitzung, wenn der Modus für spurenloses Surfen aktiviert wird.

Blitzstart für Windows

Die erste Beta von Opera 10.50 für Windows war erst am 11. Februar erschienen, dem folgten seit 24. Februar noch eine Beta- und fünf Release-Client-Versionen. Wenn man bedenkt, über wie viele Wochen sich ein solcher Release-Zyklus oft erstreckt, ist das ein ziemlicher Blitzstart. Freilich wird Windows 7 bei uns ab 17. März den von der EU vorgeschriebenen Browser-Auswahlbildschirm zeigen, was Opera wohl zu schneller Arbeit motiviert hat.

"200 Mio. Europäer bekommen jetzt die Chance, einen neuen Browser zu finden. Wir sind überzeugt, dass Personen, die Opera probieren, sehen werden, dass unser Produkt besser ist", sagt Opera-Mitgründer Jon von Tetzchner. Gerade den Anspruch, schnell und leistungsfähig zu sein, kann Version 10.50 sicher besser erfüllen als der Vorgänger. Mac- und Linux-Nutzer müssen auf Opera 10.50 noch etwas warten. "So bald wie möglich" sollen aber auch sie von den Geschwindigkeitsverbesserungen der neuen Version profitieren.

(Ende)
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