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pte20081029029 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Immobilienfonds knicken unter Krisenlast ein

Hohe Mittelabflüsse verursachen Schließungen


Krisengewinner Immobilienfonds zeigen Schwächen (Foto: pixelio.de, Cornerstone)
Krisengewinner Immobilienfonds zeigen Schwächen (Foto: pixelio.de, Cornerstone)

Frankfurt (pte029/29.10.2008/13:44) - Die Finanzkrise hat die offenen Immobilienfonds erfasst und verschiedene Gesellschaften dazu gezwungen, ihre Fonds zu schließen. Zwar erwiesen sich die Finanzprodukte bisher als Krisengewinner, deren Werte von günstigen Immobilienobjekten profitierten (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081004001). Nun sind die Fonds jedoch mit hohen Mittelabflüssen konfrontiert. "Einige Vermögensverwalter und Dachfondsmanager haben Anteile an Immobilienfonds zurückgegeben. Für die Fonds ist aber ein gewisses Maß an Liquidität etwa zur Verwaltung notwendig", erklärt Andreas Fink, Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) http://www.bvi.de , im Gespräch mit pressetext.

Durch den Rückzug der Anleger seien die betroffenen Fonds an den Rand der gesetzlichen Mindestliquiditätsquote von fünf Prozent des Fondsvermögens geraten, weshalb die Möglichkeit zur Anteilsrücknahme vorerst ausgesetzt wurde. Nach den Fondsgesellschaften Kanam und Axa hat auch Pramerica ihren TMW Immobilien Weltfonds geschlossen.

"Für die Anleger bedeutet dies konkret, dass sie ihre Papiere aus dem Fonds drei Monate lang nicht veräußern können. Die Anleger sind jedoch geschützt und gut damit beraten, ihre Anteile zu behalten", meint Fink. Immobilienfonds stellen eine äußerst sichere Anlageform dar: Wie im Investmentgesetz vorgesehen, genießen die Anleger auch im Fall einer Insolvenz der Fondsgesellschaft Schutz, wodurch das investierte Kapital unangetastet bleibt. Zudem existieren die eigentlichen Fondswerte, die Immobilien, auch angesichts möglicher Preisschwankungen weiter, womit ein sicherer und realer Werterhalt gegeben ist.

"Immobilienfonds wirken auch in Zeiten der Finanzkrise als Hort der Stabilität und haben dramatische Verluste anderer Bereiche hervorragend abgefedert. Wenn Anleger investieren möchten, sind sie bei Immobilienfonds bestens aufgehoben. So stellen die Fonds ein ideales und wertstabiles Anlageinstrument mit Renditen von vier bis sechs Prozent dar", betont Fink gegenüber pressetext. Eine Anlegerflucht aus Immobilienfonds sei nicht zu befürchten. So sei der Rücknahmestopp von Anteilen zum Schutz ihrer nunmehr eingefrorenen Gelder erfolgt.

(Ende)
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