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pte20070705020 Sport/Events, Medien/Kommunikation

Olympische Spiele: Salzburgs Niederlage ist Münchens Chance

Sotschis Sieg löst heftige Diskussionen aus


Sotschi darf sich auf 2014 freuen (Logo: sochi2014.com)
Sotschi darf sich auf 2014 freuen (Logo: sochi2014.com)

Salzburg/München/Frankfurt (pte020/05.07.2007/11:36) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entschied das Internationale Olympische Komitee http://www.olympic.org , die Olympischen Winterspiele 2014 nach Sotschi (Russland) zu vergeben. Damit ist die Bewerbung von Salzburg zum dritten Mal in Folge gescheitert. Die Niederlage Salzburgs hat jetzt jedoch den Deutschen Olympischen Sportbund (DSOB) http://www.dosb.de auf den Plan gerufen. "Durch die Entscheidung gegen Salzburg ist die Chance, Winterspiele nach 2014 wieder in die Alpen zu holen, auf jeden Fall gestiegen", so DOSB-Generalsekretär Michael Vesper.

Bereits am 24. Juli wird das DOSB-Präsidium daher in einer Sitzung sich mit der Frage einer möglichen deutschen Olympia-Bewerbung Münchens beschäftigen. "Für jeden, der im Sport tätig ist, sind Olympische Spiele im eigenen Land natürlich ein Traum. Wir müssen die Erfolgsaussichten jedoch genauestens prüfen und abwägen, auch unter dem Gesichtspunkt, wie finanziell aufwändig eine Bewerbung ist", so Vesper weiter. Für Gespräche mit der Stadt München, die ihr Interesse bereits öffentlich bekundet hat, sei, so DOSB-Präsident Thomas Bach, "der DOSB grundsätzlich offen". Eine mögliche Bewerbung müsste dem IOC bis spätestens Herbst 2009 übermittelt werden, heißt es auf Nachfrage von pressetext.

Die Entscheidung zu Gunsten von Sotschi und gegen Salzburg hat indes heftige Diskussionen ausgelöst, ob kleinere Regionen überhaupt noch eine realistische Chance auf die Ausrichtung von Olympischen Spielen haben. Die österreichische Skilegende Toni Sailer bringt es auf den Punkt: "Ich sehe es als kleine Katastrophe. Geld regiert die Welt. Korea, das vor vier Jahren nur knapp im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verpasst hat, ist zu klein, nicht mächtig genug. Ich bin überzeugt, dass Sotschi gute Spiele macht, aber von der Wahl her ist es eine Katastrophe. Wenn ich wenige Tage vor der Vergabe lese, dass Gazprom IOC-Sponsor wird, dann gibt mir das zu denken."

Gerhard Heiberg, IOC-Mitglied und Vorsitzender der Marketing-Kommission des IOC, sieht in der Entscheidung eine Weichenstellung. "Wenn das so weitergeht, werden in Hinkunft kleinere Länder keine Chance mehr auf Winterspiele haben. Wir müssen diesen Prozess stoppen", so Heiberg. München wäre wohl auch in die Reihe der "kleineren" Bewerbungen einzuordnen. Einen Weichenstellung, wie von Heiberg skizziert, will der DOSB jedoch noch nicht sehen. "Aus einer Entscheidung jetzt gleich einen Trend abzuleiten, wäre falsch", heißt es von Seiten des DOSB auf Nachfrage von pressetext.

(Ende)
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